02.12.2019 - 17:51 Uhr
Cham in der OberpfalzOberpfalz

Entlaufenes Känguru ist wieder da - ein anderes weg

Die Freude war kurz im Chamer Ortsteil Untertraubenbach. Zwar wurde das entlaufene Wallaby am Samstag eingefangen, dafür befindet sich nun ein anderes Tier auf der Fluch.

Das Foto zeigt ein ein Meter großes Wallaby.
von Externer BeitragProfil

Das in Untertraubenbach ausgebüxte Känguru ist wieder wohlbehalten zurück bei seinem Besitzer. Genau eine Woche, nachdem es aus dem heimischen Gehege im Chamer Ortsteil entsprungen war, konnte es mit vereinten Kräften am Samstagnachmittag eingefangen werden. Inzwischen aber ist ein anderes Känguru verschwunden.

Das zunächst entsprungene Wallaby sei in der Folge immer wieder in der Nähe des Geheges, aus dem es geflüchtet war, gesichtet worden, weshalb die Dorfgemeinschaft am Samstag eine Fangaktion startete. Laut Besitzer bekam er Unterstützung von etwa 40 Untertraubenbachern. Ihnen gelang es schließlich, das Tier in die Nähe des Geheges zu treiben, wo es ins Netz, genauer gesagt einen Fangkescher, ging. Die ganze Aktion habe eine halbe bis dreiviertel Stunde gedauert, schildert der Besitzer laut Polizeibericht das Geschehen.

Und auch die Chamer Polizei freut sich, vor allem, dass die Telefone in der Inspektion wieder still stehen. Der Suchaufruf hatte mediale Wellen über den Landkreis Cham hinaus geschlagen und so gingen etliche Hinweise auf den Verbleib des Tieres ein. Sogar im südöstlichen Landkreis wollten Bürger das Känguru gesehen haben.

Am frühen Sonntagabend bestätigte der Tierhalter auf Nachfrage, dass inzwischen ein anderes Känguru, der Nachfolger des zuerst entsprungenen Tieres, ausgebüxt ist. Eine Suchaktion blieb bis zum Abend erfolglos.

BU zum alten Bild vom Ausreißer: Der Ausreißer ist wohlbehalten zurückgekehrt. Jetzt ist sein Nachfolger entsprungen

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