17.09.2020 - 15:25 Uhr

Nach Corona-Infektion: Kinderhaus in Waldershof zwischen Hoffen und Bangen

Im Kinderhaus in Waldershof scheinen sich die schlimmen Befürchungen in Sachen Corona nicht zu bewahrheiten. Doch es gibt andere schlechte Nachrichten.

Symbolbild Bild: Salvatore Di Nolfi
Symbolbild

Das Kinderhaus St. Sebastian hofft, am Donnerstag, 14. September, wieder zum Alltag zurückkehren zu können. Dann endet die Heimquarantäne für die „Hummel-Gruppe“, die nach einer Coronaerkrankung in der Vorschulgruppe verhängt worden ist. Am Dienstag, 15. September, gab es eine Reihentestung für das 14-köpfige Kinderhaus-Personal. „Die bisher vorliegenden Bescheide sind alle negativ“, erklärt Kinderhausleiterin Silke Weinhold. Darunter sind auch die Tests für die vier betroffenen Erzieherinnen, die sich in Quarantäne befinden.

Die Testergebnisse der betroffenen Kinder liegen nach ihrer Auskunft noch nicht vollständig vor. Silke Weinhold hofft darauf, dass die "Hummel-Gruppe" mit ihren 20 Kindern ab Donnerstag, 24. September wieder im Kinderhaus betreut werden kann. Das Kinderhaus Sankt Sebastian besuchen insgesamt 98 Kinder.

Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt darüber hinaus drei neue Infektionsfälle für den Bereich des Landkreises Tirschenreuth. Es handelt sich dabei nach Angaben der Behörde um drei Personen, die bereits unter Quarantäne standen, weil sie direkten Kontakt zu einem Coronakranken hatten. Die amtliche Zahl der mit dem Virus Infizierten erhöhte sich dadurch für den Landkreis Tirschenreuth auf 1183.

139 Personen aus dem Landkreis sind laut Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am oder mit dem Virus SARS-CoV-2 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner steigt wieder auf 24,84, liegt aber weiter deutlich unter dem bayerischen Frühwarnwert von 35.

Tirschenreuth16.09.2020
 
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