06.03.2022 - 10:23 Uhr

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einem Mann einen Rachenabstrich für einen Corona-Test. Bild: Matthias Balk/dpa/Symbolbild
Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einem Mann einen Rachenabstrich für einen Corona-Test.

Mit etwas mehr als 23.300 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Sonntag mit 1507,1 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1550,7 am Samstag und 1695,3 am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 16 auf 21 588.

Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2927,1 - es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen.

Die Aussagekraft der Daten gilt weiter als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Sonntag (Stand: 9.05 Uhr) 365 Corona-Patienten. 159 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

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© dpa-infocom, dpa:220306-99-406026/4

 
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