Das Nederlands Fotomuseum, das nationale Museum für Fotografie, ist laut Mitteilung das wichtigste Zentrum für Ausstellung, Bewahrung, Sammlung und Erforschung der Fotografie aus den Niederlanden. Das Museum, das das niederländische fotografische Erbe bewahrt, befindet sich in Rotterdam. Im Februar 2026 wurde das Museum im Santos-Gebäude, einem renovierten historischen Wahrzeichen im Herzen des Rotterdamer Hafengebiets, wiedereröffnet. Das Gebäude ist Heimat für die nationale Sammlung von über 6,5 Millionen Objekten – eine der größten Museumssammlungen für Fotografie weltweit.
Neun Etagen für die Fotografie
Das Museum wurde 2003 gegründet, nachdem Hein Wertheimer, ein leidenschaftlicher Amateurfotograf, 22 Millionen Gulden (11,2 Millionen Euro) vermachte, um ein Museum für niederländische Fotografie zu schaffen.
Der Umzug in das renovierte Santos-Lagerhaus ermöglicht es dem Museum, seine Sammlung besser zugänglich zu machen. Das neunstöckige Gebäude umfasst großzügige Ausstellungsflächen, eine Fotobuchhandlung und Bibliothek, die allen offensteht, Bildungsstudios, Gemeinschaftsräume, ein Museumscafé, eine Dunkelkammer und ein Restaurant auf dem Dach mit Panoramablick auf die Skyline von Rotterdam. Im Zentrum des Gebäudes befinden sich neue klimatisierte Einrichtungen, die die Sammlung und das Restaurierungszentrum des Museums beherbergen. Glaswände ermöglichen es den Besuchern, die Sammlung und die Atelierräume zu beobachten, in denen Spezialisten hinter den Kulissen in Bereichen wie Restaurierung und Konservierung arbeiten.
7,5 Millionen Bilder bis 2028
Das Museum hat über mehr als 25 Jahre eine einzigartige Sammlung aufgebaut. Es wird geschätzt, dass die Sammlung bis 2028 auf 7,5 Millionen Bilder anwachsen wird. Die umfangreiche Sammlung umfasst niederländische Fotografie, insbesondere Werke von Fotografen, die in den Niederlanden leben und arbeiten, mit Schwerpunkt auf analoger und dokumentarischer Fotografie des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung enthält auch zeitgenössische fotografische Werke, wie Jaya Pelupessys „The Studio Sculptures“ und Anouk Kruithofs Installation „Neutral (open hearted)“.














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