Im Gasthof "Waldblick" begrüßte Andreas Kulzer die Anwesenden, die dem kürzlich verstorbenen Schriftführer Georg Hirn gedachten. In seinem Bericht erwähnte der Jagdvorsteher den Besuch der Hegeschau in Schönsee, die Teilnahme an der Besprechung über Verbissgutachten und einer Zusammenkunft bezüglich der Abschussplanung. Die von Kulzer initiierte Informationsveranstaltung zum Thema "Waldkalkung" brachte für die Waldbesitzer wertvolle Kenntnisse über die Schaffung von Qualität für den Waldboden und folglich für den Baumbestand.
Der Empfehlung des Vorstandes zur Auszahlung des Reinertrag mit 7,90 Euro/Hektar für die Jagdjahre 2017/2018 wurde zugestimmt. Aufgrund des plötzlichen Todes von Georg Hirn, der das Amt des Schriftführers über 30 Jahre ausübte und erst im vergangenen Jahr wieder bestätigt wurde, wählten die Anwesenden Jörg Wurm neu in die Führung der Jagdgenossenschaft.
Jagdpächter Michael Ebnet sen. bescheinigte Andreas Kulzer korrekte Arbeit und betonte, dass dieser "die Sache im Griff" habe. Die Beachtung von Gesetzen und Vorschriften würden es den Verantwortlichen der Jagdgenossenschaft nicht immer leicht machen. Für ihn als Jagdpächter sei es wichtig stets Vorkehrungen zu treffen, um Wildschäden in Wald und Flur so gering wie möglich zu halten. Er freue sich über die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft wie auch darüber, dass mit dem Großteil der Jagdgenossen bestes Einvernehmen bestehe. Augenzwinkernd bemerkte er den von den Musikanten bei der Versammlung gebotenen Ohrenschmaus, der sich mit dem Schmaus von Rehbraten für die Anwesenden bestens vermische.
Das Engagement langjähriger Angehöriger in der Vorstandschaft bzw. als Kassenprüfer würdigten Andreas Kulzer und sein Stellvertreter Florian Ring, die dafür Alfred Bayer, Hans Kaiser und Hans Linsmeier mit einem Präsent dankten.
Für den Jagdvorsteher ist die geplante Kalkung des Waldbestandes ein besonders Anliegen. Detailliert informierte er über die Möglichkeit der finanziellen Förderung dieser Aktion, die per Verblasegerät oder sogar Helikopter ausgeführt werden kann. Interessenten sollten sich mit Förster Michael Forster in Verbindung setzen.
Andreas Kulzer dankte dem Jagdpächter für seine Bemühungen um Wildschäden zu verhindern. Er bat, Schäden bei ihm oder Michael Ebnet zu melden und wünschte sich "dass beide Seiten gut miteinander auskommen".













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