13.09.2019 - 12:58 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Aussicht auf Lückenschluss beim Breitband

In Dieterskirchen sollen die letzten Löcher bei der Versorgung mit schnellem Internet gestopft werden. MdB Karl Holmeier (CSU) zeigt bei einem Besuch eine Möglichkeit dazu auf.

MdB Karl Holmeier (Mitte) informiert sich bei Bürgermeister Graßl und Mitgliedern des Gemeinderates über die Problematik des restlichen Breitbandausbaus im Gemeindegebiet Dieterskirchen.
von Udo WeißProfil

Auf Einladung von Bürgermeister Johann Graßl hatte der Bundestagsabgeordnete die Gemeinde besucht. In Sachen Breitband ließ sich Holmeier über die Situation vor Ort informieren. Laut Graßl ist der Ausbau in den Ortsteilen abgeschlossen – in Dieterskirchen und Pottenhof auf Kupferbasis, die restlichen Ortsteile seien bis auf elf Anwesen mit Glasfaser bis ins Haus ausgebaut.

Wie Hans Graßl erläuterte, sei die Gemeinde aus dem Landkreisförderprojekt ausgestiegen. Zum einen wegen dem steigendem Kostenanteil der Gemeinde am Gesamtprojekt und zum anderen wegen der unverhältnismäßig hohen Kosten für einen Anschluss der elf verbliebenen Einödhöfe. Holmeier eröffnete, dass sich zum Jahreswechsel die Rahmenbedingungen im Breitbandförderprogramm des Bundes änderten. Hier sehe er eine Möglichkeit für die Gemeinde, dabei zu sein.

Der Abgeordnete empfahl die Erstellung eines Ausbaukonzepts für die noch unversorgten Ortsteile sowie weitere Bereiche, die zusätzlich noch mit Glasfaser versorgt werden sollen. Er sicherte zu, ein Gespräch vor Ort mit dem Breitbandbüro des Bundes, dem Beratungsbüro „Atene Kom“, zu arrangieren. Auf Basis dieses Treffens werde das Büro dann ein Konzept für die Resterschließung der Gemeinde (Einöden und Kupferbereiche) erstellen. Auch die Anbindung der Grundschule an das Glasfasernetz wurde besprochen, hierfür liegt ein Angebot über 118 000 Euro vor.

Wie der Bürgermeister den Ratsmitgliedern in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats eröffnet hatte, werde in den nächsten Monaten ein Konzept für den Lückenschluss bei der Breitbandversorgung erstellt. "Was man jetzt nicht macht, wird in Zukunft schwierig“, so Hans Graßl.

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