28.03.2019 - 14:25 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Besinnlich durch die Fastenzeit

Der Chor „Ganz und Gar" schenkt den Besuchern eine Auszeit mit meditativen Liedern und Texten. Für das meditative Konzert wird die Kulisse des Kirchenschiffs in violettes Licht getaucht.

Der Chor „Ganz und Gar“ mit Leiterin Anita Forster schenkte den Besuchern eine kostbare und musikalische Auszeit. Das Kirchenschiff erstrahlte dabei in violettem Licht.
von Udo WeißProfil

„Vertrauen ist die stillste Art von Mut“ lautete ein Spruch auf der beleuchteten Dekoration am Eingang zur Kirche Sankt Ulrich. Der Innenraum war von vielen Kerzen erhellt, die Seitenaltäre waren in violettes Licht getaucht und bildeten den passenden Rahmen für das meditative Konzert der Gruppe „Ganz und Gar“ zum Thema „Vertrauen“.

Leiterin Anita Forster begrüßte die vielen Zuhörer zu einer besinnlichen Auszeit in der Fastenzeit, die unter dem Leitspruch „Zugehört und nachgedacht“ stand. „Öffnen Sie Ihr Herz und kommen Sie bei Gott zur Ruhe“, ermunterte sie die Gäste. Sanfte Lieder wie „Herr du bist mein Leben“, „Wo ich auch stehe“, „In deinen Namen“ oder „Vergiss es nie“ verbreiteten harmonische Stimmung und luden zum Mitsingen ein. Natürlich durfte das gemeinsam gesungene „Vater unser“ nicht fehlen. In meditativen Texten wurden die Liedinhalte aufgegriffen und verdeutlicht.

Mit einem „Gespräch mit Gott“ wurde herausgestellt, dass Gott die Menschen mit all ihren Fehlern annimmt. Ein weiterer Text, der von den Chormitgliedern vorgetragen wurde, hatte Selbstvertrauen zu Inhalt. Ein Lehrling fragte seinen Meister, was er tun könne, dass die anderen Menschen eine bessere Meinung von ihm hätten. Anhand eines wertvollen Rings wurde deutlich, dass „jeder Mensch so kostbar ist wie dieser Ring“. In einem Bibeltext wurde aufgezeigt: „Wenn du einen Freund gewinnen willst, erobere ihn. Ein treuer Freund ist kostbar wie ein Schatz.“

Ein von Siglinde Brandl verfasstes Gedicht leitete über zum Segensgebet, das Pfarrer Markus Urban zusammen mit Anita Forster sprach. Nach einer Stunde der Besinnlichkeit bedankten sich die Gäste mit Applaus und konnten sich sicher sein, den zweiten Spruch an der Kirchentüre verinnerlicht zu haben: „Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.“

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