22.11.2020 - 09:50 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Am Dieterskirchner Kindergarten rücken Außenanlagen in den Fokus

Mehrfach rückt in der Sitzung des Dieterskirchner Gemeinderats der Kindergarten ins Blickfeld. Für die Außenanlagen kann der Auftrag vergeben werden. Eine Förderung erhält die Einrichtung für Hygienemaßnahmen gegen Corona.

Auf dem Gelände des Kindergartens Sankt Ulrich ist noch einiges zu tun: Der Auftrag für Wege, Plätze und Außenanlagen kann nun vergeben werden.
von Elfriede WeißProfil

Am neugebauten Kindergarten Sankt Ulrich müssen noch Wege und Plätze gestaltet sowie Außenspielgeräte installiert werden. In der Sitzung des Dieterskirchner Gemeinderats wurde darüber informiert, dass Bürgermeisterin Anita Forster ermächtigt wurde, den Auftrag zu vergeben. Als wirtschaftlichster Bieter hatte sich mit einem Angebot von 57 000 Euro die Firma Schmid aus Schirmitz herausgestellt.

Wie Forster mitteilte, ist außerdem im neuen Kindergarten ein Abstellraum für Kinderwägen geplant, ebenso die Errichtung eines Mülltonnenabteils. In Auftrag gegeben sei die Erstellung der Notfallpläne für die Einrichtung. Zugesagt bekommen hat die Gemeinde die Förderung von Investitionen für Schule und Kindergarten im Rahmen der Coronapandemie. Pro Kind stehen für Hygienemaßnahmen etwa 16 Euro zur Verfügung. Für Lüfter, von denen fünf Geräte von der Firma Landkammer bestellt wurden und die in Krippe, Kindergarten und Schule Einsatz finden, gibt es eine Förderung von etwa sieben Euro je Kind.

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Dieterskirchen

Über Maßnahmen auf den Spielplätzen wurde im Gremium ebenso informiert: Der Spielplatz in Pottenhof hat eine neue Wippe bekommen, dornige Äste wurden entfernt. Mit dem gelieferten Zaun für den Spielplatz in Prackendorf befindet sich dieser auf der Zielgeraden, nun könne "der letzte Schliff" erfolgen. Dem örtlichen Spielplatz-Team dankte die Bürgermeisterin für die Unterstützung. Am Dieterskirchener Spielplatz wurde eine weitere Hundetoilette aufgestellt, und auf der Spielfläche in Bach wird zur Sicherheit der Kinder die Anpflanzung ausgelichtet.

Bewährt hätten sich mittlerweile, so die Ansicht der Bürgermeisterin, die wöchentlichen Besprechungen mit Bauhof-Mitarbeiter Alfons Richthammer bezüglich anstehender Arbeiten. Auch Probleme, die von Bürgern gemeldet werden, könnten berücksichtigt werden. Entlang der Friedhofsmauer wurden zuletzt die Bäume zugeschnitten. Als Sorgenkind hatte sich das Leichenhaus entpuppt: Risse deuteten dort auf große Mängel hin. "Hier stehen Maßnahmen an", ist sich Anita Forster sicher.

Das, wie es Erhard Fischer formulierte, „fachmännisch renovierte“ Priesterkreuz wird seinen Platz zwischen Kirche und Friedhof finden, die Einfassung mit Steinen wird von der Kirche übernommen. Als „sehr erfreulich“ bezeichnete die Bürgermeisterin die Schenkung eines alten Fotos des Ortsteils Stegen aus der Zeit vor 1960: Franziska Müller hatte das Bild über Johann Köppl an die Gemeinde übermittelt. Es zeigt eine Luftaufnahme von Stegen mit der alten Schleife und wird künftig in der heimatkundlichen Ausstellung im Rathaus angebracht.

Grünes Licht gab es in der Sitzung für einen Bauantrag zum Ausbau eines Dachgeschosses mit einer Schleppgaube von 6,5 Metern in Holzbauweise. Reine Formsache war die Kenntnisnahme des Bauleitplanungsverfahrens der Stadt Neunburg vorm Wald zum Baugebiet „Nördlich Seebarn“, da die Gemeinde davon nicht tangiert wird. Ein weiterer Bauantrag für ein Einfamilienhaus im Baugebiet „Am Horneckfeld“ konnte von der Genehmigung freigestellt werden, da die Vorgaben im Bebauungsplan eingehalten wurden. Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeisterin Forster noch bekannt, dass der Auftrag für Ausrüstungsgegenstände und Schutzausrüstung für die Feuerwehr der Firma Schmid Feuerschutz GmbH erteilt wurde.

In der heimatkundlichen Abteilung des Rathauses findet diese historische Luftaufnahme von Stegen mit der alten Schleife einen Platz. Franziska Müller hat das Bild der Gemeinde überlassen.

 

 

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