Der Frauenbund Dieterskirchen lud zu einer nachmittäglichen Wanderung auf dem Jakobsweg von Willhof bis zum Aiherlhof in Mitteraucherbach ein. 30 Pilgerfreunde aus Dieterskirchen und Umgebung folgten diesem Aufruf.
Der bekannte Pilgerführer Franz Grabinger stimmte an der Kirche Willhof die Teilnehmenden auf die folgende Wanderroute mit seinen Berichten über Erlebnisse auf dem portugiesischen Jakobsweg und der Strecke bei München ein.
Start war in der Jakobskirche Willhof. Deren Mesner erklärte den Anwesenden eindrucksvoll die historischen Details des im 12. Jahrhundert erbauten Gotteshauses im romanischen Stil mit gotischen Spitzbogenfenstern.
Von der Kirche aus konnte man bei schönstem Wanderwetter einen herrlichen Blick auf den Anfang des Jakobsweges werfen. Mit Glockengeläut verabschiedet, machte sich die Gruppe auf den Weg.
An der zweiten Station versammelte Franz Grabinger die Pilgerfreunde um sich und gab ihnen die zehn Geh-Bote des Pilgerns, gefunden auf einem Zettel in der Kathedrale Le Puy-en-Velay, mit auf dem Weg. Gestärkt mit diesen spirituellen Worten kamen die Wandernden zu einem Marterl mitten im Wald. An der vierten Station, einer Weggabelung Richtung Mitterauerbach, genannt „Spinne“, durften sich die Wandernden an den „nicht alltäglichen Wünschen“ von Bernadette Muckelbauer erfreuen. Nach dem letzten Streckenabschnitt kam die Pilgergruppe nach Mitterauerbach und wurden mit Glockenklang der Marienkirche empfangen.
In deren Inneren informierte der Mesner Georg Rieger über die Entstehungsgeschichte der im 12. Jahrhundert erbauten Kirche, aus derer Zeit noch der Taufstein erhalten geblieben ist. Mit dem gemeinsamen Singen des Marienliedes fand die Wanderung ihren Abschluss im angrenzenden Aiherlhof. Bestens versorgt mit berührenden Texten, aber auch mit Kaffee und Kuchen bedankte sich der Frauenbund Dieterskirchen bei Franz Grabinger und dem Bewirtungsteam für die Gestaltung dieses Pilgersonntags. Im nächsten Jahr gibt es eine Wiederholung auf einem anderen Teil des Jakobsweges.













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