01.10.2020 - 16:34 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Freie Wähler Dieterskirchen blicken auf knappe Wahlniederlage zurück

von Elfriede WeißProfil

So gut wie Thomas Köppl hat noch kein Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft (FW) Dieterskirchen abgeschnitten. Mit sechs Stimmen war der Rückstand auf Siegerin Anita Forster hauchdünn. Vier Gemeinderäte machen sich für die Entwicklung des Ortes stark.

Aktuell gehören der FW Dieterskirchen 37 Mitglieder an, wie Vorsitzender Johann Lindl in der Jahreshauptversammlung feststellte. "Bis zur Kommunalwahl am 15. März lief alles reibungslos ab, dann kam der Stillstand", beleuchte er den Jahresverlauf in Zeiten von Corona. Auf dem Sektor Geselligkeit erinnerte er an den Ausflug zum Steinbruchsee in Furth im Wald mit Besuch der Hammerschmiede in Voithenberg.

Auf der politischen Ebene spielten Weichenstellungen für die Kommunalwahl eine große Rolle. Johann Lindl rief die Nominierungsversammlung für die Kreistagskandidaten und den Landratsbewerber Dieter Jäger in Schwandorf in Erinnerung. Bei der eigenen Aufstellungsversammlung wurden 24 Listenkandidaten ins Rennen geschickt und Thomas Köppl zum Bewerber für das Bürgermeisteramt ernannt.

Bei der Wahl am 15. März wurde es dann knapp: "Mit nur sechs Stimmen Unterschied hat Thomas Köppl das Bürgermeisteramt nicht erreicht, das war schon fast ein Patt", merkte Lindl an. Seit dem Bestehen der Freien Wähler Dieterskirchen habe man drei Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geschickt, Köppl habe bislang den größten Erfolg verbucht.

Im aktuellen Gemeinderat sei die Gruppierung mit vier Mitgliedern (Roswitha Lindl, Alexander Köppl, Markus Markl und Thomas Köppl) gut vertreten und könne mitentscheiden.

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