Dieterskirchen
11.09.2019 - 09:33 Uhr

Kälteeinbruch bremst den Mais aus

Das Sommerfinale nutzen Saatgut-Unternehmen und Pflanzenzüchter seit Jahren für Maisfeldtage. Dabei erhalten Landwirte Tipps für den Anbau. Doch wegen des Wetters lief auf den Versuchsfeldern heuer nicht alles nach Plan.

Eine große Menge an interessierten Landwirten wurde beim Maisfeldtag bei Neuhaus von den Firmenvertretern Konrad Werner (RAGT, rechts) und Josef Gschrey (Pioneer, Zweiter von rechts) über altbewährte und neue Sorten informiert. Bild: weu
Eine große Menge an interessierten Landwirten wurde beim Maisfeldtag bei Neuhaus von den Firmenvertretern Konrad Werner (RAGT, rechts) und Josef Gschrey (Pioneer, Zweiter von rechts) über altbewährte und neue Sorten informiert.

Beim Maisfeldtag in Neuhaus präsentierten die Firmenvertreter Konrad Werner (RAGT) und Josef Gschrey (Pioneer) auf dem Versuchsacker der Familie Neubauer neue Sorten, Düngeversuche und neue Anbaustrategien. Vor einer großen Zahl interessierter Landwirte bedankte sich Konrad Wernber bei Birgit und Reinhard Neubauer, die schon viele Jahre ihre Felder für die Versuchsanlage zur Verfügung stellen. Er würdigte die vorbildliche Anlage des Demonstrationsfeldes.

Wie Birgit Neubauer danach informierte, war das diesjährige Versuchsfeld im Vorjahr mit Wintergerste bepflanzt worden. Der Mais wurde am 23. April ausgesät und gedüngt. Doch durch den nochmaligen Kälteeinbruch habe es sehr lange gedauert, bis der Mais aufging.

Mit Demo-Anlagen wie in Neuhaus wollen die Firmen den Landwirten eine Entscheidungshilfe für die Sortenwahl an die Hand geben. Rund 20 verschiedene Mais-Arten wurden in jeweils drei bis vier Reihen gepflanzt und mit Namen- und Nummernschildern versehen. Zuerst stellte Konrad Werner die Sorten von RAGT vor. Er sprach von gut bewährten, aber auch neuen Züchtungen. Die Reihen setzte Josef Gschrey mit den Sorten von Pioneer fort.

Bei den einzelnen Sorten wurden vor allem Körnerertrag, Spätsaatverträglichkeit, Standorteignung, der Ertrag bei trockenen Bedingungen und die Toleranz gegen Stängelfäule unter die Lupe genommen. Im Anschluss an die Theorie vor Ort waren alle Teilnehmer ins Gasthaus Plecher zu einer Brotzeit eingeladen. Konrad Werner und Josef Gschrey standen dabei noch für Fragen zur Verfügung.

 
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