10.09.2018 - 13:18 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Kindergarten braucht Platz

Bei der Gemeinderatssitzung steht die Erweiterung des Kindergartens im Mittelpunkt. Michael Steidl vom gleichnamigen Architekturbüro stellt die Planung vor, die einen erdgeschossigen Anbau an den bestehenden Kindergarten vorsieht.

Laut Planung entstehen anstelle der Fahrradhalle die Räumlichkeiten für den neuen Kindergarten, und die Kinderkrippe zieht in den jetzigen Kindergarten ein.

(weu) Der bestehende Kindergarten wird zur Kinderkrippe, der Anbau enthält neben einem mehrfunktionalen Verbindungsbau als Mehrzweckraum zwei Zimmer für zwei Gruppen, die Sanitärräume, Personalraum und Küche. Farbige, bodentiefe Fenster und Profilholzverkleidung ergeben ein gelungenes äußeres Bild. Auch ein 500 Quadratmeter großer Kinderspielplatz gehört zur Planung. Bei einem Abstimmungstermin mit der Regierung der Oberpfalz wurde für den Umbau eine Hauptnutzungsfläche von 267 Quadratmetern plus zehn Prozent Mehrbedarf als förderfähig benannt. Die genaue förderfähige Fläche in der vorgestellten Planung ist noch nicht eindeutig geklärt. Da Architekt Steidl als Kostenvoranschlag der Baumaßnahme 1,47 Millionen Euro nannte, verbliebe für die Gemeinde ein Restbetrag von 500 000 bis 600 000 Euro. "Das ist sehr viel Geld", stellte Bürgermeister Johann Graßl fest.

Förderung abklären

In einer längeren Diskussion, bei der die Erweiterung als wichtiges Projekt anerkannt wurde, waren sich die Gemeinderäte einig, dass man eindeutig wissen müsse, welchen Betrag die Gemeinde als Förderung erhalte und wieviel zu Lasten der Kommune übrig bleibt. Man einigte sich einstimmig auf den Beschluss, dass die Verwaltung beauftragt wird, auf der Grundlage der vorgestellten Grundrissplanung die verbindlich förderfähigen Flächen zu ermitteln. Dann könne man entscheiden, ob man Einsparungen vornehme oder, bei mehr anerkannten Förderflächen, den vorgestellten Plan umsetze. Übergangsweise muss die Umnutzung von Grundschulräumen in Kindergartengruppen erfolgen.

Das Schulleiterbüro wird zum Büro der Kindergartenleitung umgenutzt, während das ehemalige Kindergartenleitungsbüro zum Intensivraum wird. In den Gemeinschaftsraum Kindergarten/Grundschule kommen die Kindergartenkinder Gruppe 2. Da die Maßnahme zu Beginn des neuen Kindergartenjahres abgeschlossen sein sollte, hat der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen einstimmig bestätigt, das Bürgermeister Graßl auf dem Verwaltungsweg bereits erteilt hatte.

Die Eckpunkte des Entwurfs einer neuen Friedhofs- und Bestattungssatzung stellte VG-Sachbearbeiter Alexander Wild vor. Unter anderem wurden die Bestattung von Urnen und der Benutzungszwang des Leichenhauses neu geregelt. Einstimmig wurde der Auftrag für die Leitplanken für die Gemeindeverbindungsstraße Pottenhof-Hohenthal der Firma Volkmann&Rossbach Teublitz (3210 Euro) erteilt. Gegen den Antrag auf Asphaltierung der Garagenzufahrt auf dem Grundstück von Andreas Hubatsch im "Horneckfeld", der vom Bebauungsplan abweicht, hatten die Räte keine Einwendungen.

Keine Beeinträchtigung

Mit einer Gegenstimme wurden die Baugenehmigung und die immissionsschutzrechtliche Neugenehmigung für die Änderung der Biogasanlage von Roland Schafbauer in Bach beschieden. Um flexible Einspeisung vornehmen zu können, sind verschiedene Änderungen notwendig, die jedoch zu keiner wesentlichen Erhöhung der Belastung des Ortsteils Bach führen. Graßl informierte die Räte über die Verkehrsschau der Polizeiinspektion Neunburg beim "Genusswerk" an der Einmündung zur Weichelauer Straße. Sie ergab keine Beeinträchtigungen durch parkende Autos.

Die Eckpunkte des Entwurfs einer neuen Friedhofs – und Bestattungssatzung wurde vorgestellt. Die Bestattung von Urnen und der Benutzungszwang des Leichenhauses werden neu geregelt.

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