15.10.2018 - 13:55 Uhr
DieterskirchenOberpfalz

Kraftprobe am Maßkrug

Bei der Neuauflage der Sportheim-Kirwa müssen die Gemeindeoberhäupter ihre Muskeln spielen lassen. Maßkrugstemmen ist die Aufgabe beim "Bürgermeisterauftrieb 2018". Seit Sonntag schmückt ein bunter Baum das Vereinsheim.

„Wer hält die Maß mit ausgestrecktem Arm am längsten?“, hieß es beim Bürgermeisterauftrieb 2018 bei der Sportheim-Kirwa. Dritter Bürgermeister Michael Albang bewies „den stärksten Arm“.
von Udo WeißProfil

Immer, wenn in Dieterskirchen etwas los ist, gibt es ein „volles Haus“. Darüber freute sich TSV-Vorsitzender Robert Becher, als er die Gäste im Zelt zur Sportheim-Kirwa begrüßte. Der Sportverein habe sich viel Mühe gegeben, die zweitägige Kirwa auf die Beine zu stellen, dafür dankte Becher allenUnterstützern.

Der Höhepunkt des Abends war der „Bürgermeisterauftrieb 2018“. Um die Kondition von Bürgermeister Johann Graßl und seiner beiden Stellvertretern Richard Brunner und Michael Albang festzustellen, waren die Organisatoren auf die Idee des „Maßkrugstemmens“ gekommen. Unter der Aufsicht von Schiedsrichter Robert Killermann begann die Herausforderung, und Robert Becher begleitete die Aktion mit Kommentaren wie „Die drei haben ein hartes Trainingslager hinter sich gebracht“ und „Die Dopingprobe wurde natürlich auch gemacht“. An die Kandidaten richtete er den Hinweis, dass es Bierfrevel sei, wenn etwas von dem guten Gerstensaft verschüttet wird.

Zur Ermittlung der Preisträger hatten die Gäste im Vorfeld Schätzungen abgegeben. Nach 177 Sekunden gab Bürgermeister Graßl auf und genehmigte sich einen Schluck aus dem Maßkrug. Richard Brunner hielt 312 Sekunden durch und Michael Albang kämpfte sich zu 337 Sekunden durch. Als Tipp-Sieger wurde Max Berger ermittelt, er erhielt einen Akkuschrauber. Die Kirwa wurde von der „Zoigl-Blosn“ aus Eslarn zünftig umrahmt. Für das leibliche Wohl gab es deftige Schmankerln wie Kesselfleisch, Karpfennuggets, geräucherte Forellen und „Schwammersuppn“ mit Dotsch.

Am Sonntag gegen 10 Uhr hieß es dann für die Fußballer schon wieder aufstehen und den traditionellen Kirwabaum mit Schleifen in weiß und grün, den Vereinsfarben, aufzustellen. Mit zünftiger Musik von Stefan Ebenschwanger auf dem Akkordeon wurde das Aufstellen des Baumes begleitet, anschließend ging es ins Sportheim zum Weißwurstfrühschoppen. Robert Becher dankte besonders Thomas Köppl für die fachgerechte Anlieferung des Baumes.

„Und auf!“ lautete das Kommando von Maxi Weingärtner, und in kurzer Zeit stand der Kirwabaum aufrecht.

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