Bereits zum Start des „Tags der Astronomie“ waren am Samstagabend etwa 100 Astronomiefreunde auf der Anlage der Sternwarte, und der Zustrom ließ nicht nach. „Der Mond mit Goldenem Henkel“ war das Motto, zu dem die Sternenfreunde Dieterskirchen ein umfangreiches Programm erstellt hatten. Da der Mond während der gesamten ersten Nachthälfte hoch am Himmel stand, waren die Bedingungen ideal, um mittels Teleskop seine Kraterlandschaften zu erkunden. Besonders auffällig zeigte sich unmittelbar an der Tag-und-Nacht-Grenze die von der Sonne beleuchtete bogenförmige Bergkette, die die noch im Schatten liegende Regenbogenbucht einfasst: der sogenannte Goldene Henkel. Dies erläuterten Jürgen Richthammer und Siegfried Roßkopf den interessierten Gästen beim Blick durch die Teleskope.
Auch Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, konnte gesehen werden und bei Einbruch der Dunkelheit Venus. Dazu stellten Vereinsmitglieder sieben private Teleskope im Außengelände auf, um den Besucheransturm zu bewältigen. Der studierte Astrophysiker Christian Franik erläuterte ebenso wie Volker Trucks und Astrophotograf Alfred Hofweber, was die Besucher, darunter auch viele Kinder, bei der Himmelsbeobachtung sehen konnten. Im Vortragsraum vermittelte Hans Kramer in seiner PowerPoint-Show Wissenswertes über den Mond und den Jupiter, während Harry Broeker die Venus im Fokus hatte. Wer zwischendurch Hunger bekam, konnte sich mit Wurstsemmeln, Kaffee und Kuchen stärken. Im Planetarium im Untergeschoss ließ Vorsitzender Thomas Zimmermann den Abendhimmel im März mit den Frühlingssternbildern lebendig werden. In einer Animation unternahm er auch einen „Abstecher“ zu Mond und Jupiter. Auch eine Meditation wurde im Planetarium angeboten. Somit führte der „Tag der Astronomie“ wieder zahlreiche Interessierte in die faszinierende Welt der Astronomie ein, und das Anliegen des Gründers der Dr.-Heio-und-Brita-Steffens-Stiftung, der maßgeblich zum Bau der Sternwarte beigetragen hat, ist wieder umgesetzt worden: „Die Menschen für das spannende Thema der Astronomie zu begeistern“. Das war Dr. Heio Steffens großer Wunsch.















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