26.05.2019 - 11:09 Uhr
Döllnitz bei LeuchtenbergOberpfalz

Gratulation nimmt kein Ende

In der St. Jakobus Kirche in Döllnitz geben sich die Kinderpflegerin Corinna Ring aus Etzgersrieth und der Industriemechaniker Markus Federl aus Kleßberg vor Pfarrer Moses Gudapati das Ja-Wort. Vor der Kirche drängen sich die Vereine.

Das frischgetraute Paar Corina und Markus Federl mit den beiden Pfarrern Moses Gudapati (links) und Adam Nieciecki (rechts) in der St. Jakobus Kirche
von Sieglinde SchärtlProfil

Die Hochzeitsmesse zelebrierte Pfarrer Adam Nieciecki. Die Lesung trug die Nichte des Bräutigam, Lisa Lober, und die Fürbitten ein Cousin der Braut, Markus Mathy, vor. Der Festgottesdienst wurde vom „Glorius Chor“ aus Pirk musikalisch umrahmt. Fahnenabordnungen der „Pfreimdtalschützen“ und der Feuerwehr Lerau gaben dem Paar die Ehre und hatten dazu im Altarraum Aufstellung bezogen. Auch der zweijährige Sohn Fabian war bei dem Fest dabei und verfolgte nach der Trauung genau das Geschehen, als etliche Vereine dem Brautpaar gratulierten.

Für die Feuerwehr Lerau überbrachten Vorsitzender Peter Schwabl und Kommandant Helmut Kellner die Glückwünsche. Der Oberpfälzer Waldverein war durch Vorsitzenden Michl Schwabl vertreten, der Männergesangverein „Liederkranz“ durchVizevorsitzender Anton Kick, und für den KFZ-Fachverein gratulierte Vorsitzender Sepp Schärtl. Die „Pfreimdtalschützen“ entsendeten die Jugendsportleiterinnen Annemarie Bäumler und Julia Eiberweiser, und für die „Kirwaleit“wünschte Manuel Bodensteiner alles Gute.

Die Braut war aktive Luftgewehrschützin bei den St. Georg-Schützen in ihrem Heimatort Etzgersrieth. Aus diesem Grund war Schützenmeister Jonas Weiss mit einer großen Abordnung vor Ort. Bei der Feuerwehr war die Braut 2010 Festdame. Die Kameraden aus Etzgersrieth machten dem Paar mit Vorsitzendem Rudolf Mittelmeier die Aufwartung. Das Spalier der Vereine, teils mit Rosen, erstreckte sich von der Kirchentür bis fast zum Dorfplatz. Dazu gab es Stärkungen wie „Kreislaufmittel“ (Sekt). Bei den "Kirwaleit" mussten beide noch ein Herz aus dem großen Bettlaken ausschneiden. Bei dem kleinen Wettbewerb siegte die Braut.

Nach dem enormen Gratulationsreigen, dem sich auch die vielen Verwandten und Freunden anschlossen, ging es mit dem Brautauto zum Feiern zum „Binnerschreiner“ nach Tännesberg. Das Paar wohnt künftig in einem Anwesen in Kleßberg. Hier betreibt der Bräutigam nebenbei noch einen Reifenhandel.

Die Feuerwehr Lerau gratulierte dem Paar mit Vorsitzenden Peter Schwabl.
Beim Ausschneiden des Herzens ist die Braut schneller als ihr Bräutigam.

 

 

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