Pfarrer Varghese Puthenchira blickte im Trauergottesdienst auf das Leben von Johann Rittner zurück, das für ihn als Ältestem von zwei Söhnen am 8. September 1935 in Elbart begonnen hatte. Seine Kinder- und Jugendzeit war geprägt vom Zweiten Weltkrieg. Nach dem Schulbesuch arbeitete er in den Terranova-Werken Freihung. Nach Ablegung der Straßenwärter-Prüfung war Rittner bis zur Rente bei den Straßenmeistereien in Eschenbach und Altenstadt beschäftigt.
Aus der 1958 mit Margarete Nordgauer aus Dürnast in der Pfarrkirche Freihung geschlossenen Ehe ging Sohn Dieter hervor. Der Opa wurde von den Enkeltöchtern Vanessa und Angelina sehr geschätzt. Seine Lieblingsbeschäftigung im Ruhestand war das Brennholzmachen. Rittner war rüstig bis ins hohe Alter. Von einem Krankenhausaufenthalt im Oktober 2020 hatte er sich wieder gut erholt. Seinen 86. Geburtstag hat er mit seiner Familie noch in guter Verfassung erlebt. Erst die letzten Wochen haben ihn schwer mitgenommen.
„In Dankbarkeit nehmen wir als Pfarrgemeinde Abschied. Johann Rittner stand immer treu zu seinem Glauben und zur Pfarrkirche. 50 Jahre war er aus innerer Überzeugung Teilnehmer an der Gößweinsteiner Fußwallfahrt. Dabei hatte er auch den Ordnungsdienst mit übernommen“ betonte Puthenchira. Passend dazu sang Hans Liedl das Dreifaltigkeitslied.
Den Trauerzug führten die Stadtkapelle Grafenwöhr sowie stattliche Fahnenabordnungen der Feuerwehren Kaltenbrunn und Seugast an. Für sie dankten die Vorsitzenden Thomas Gemeiner und Isolde Schmidt für die jeweils 66-jährige Treue. Auch die KAB -ihr gehörte er seit 1968 an -, und die Siedlergemeinschaft Dürnast, bei der er Gründungsmitglied war, erwiesen dem geselligen „Rittner-Hans“ die letzte Ehre.












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