Sicherheit am Dürnsrichter Spielplatz im Fokus

Wie ein Käfig soll der Spielplatz im Dürnsrichter Baugebiet nicht eingezäunt werden. Um künftig zu verhindern, das spielende Kinder auf die Straße laufen, setzt sich im Fensterbacher Gemeinderat eine andere Alternative durch.

Der Spielplatz im Dürnsrichter Neubaugebiet grenzt an eine Siedlungsstraße. Am Zugang will der Fensterbacher Gemeinderat nun eine Bank aufstellen lassen. Dort können Begleitpersonen Platz nehmen und "Ausreißversuche" ihres Nachwuchses stoppen.
von Autor HOUProfil

Der Spielplatz im Dürnsrichter Neubaugebiet ist zwar schön, er liegt aber nicht weit von einer Siedlungsstraße entfernt. Bei einer Gemeinderatssitzung im April hatte es deswegen aus Gremiumskreisen die Information gegeben, dass dort um Haaresbreite ein Unfall passiert wäre, als zwei Kinder offenbar unkontrolliert auf die Fahrbahn liefen.

Zusammen mit den Gemeinderäten setzte Bürgermeister Christian Ziegler zu einer Besichtigung des Spielgeländes an und stellte das Problem zur Debatte. Dabei wurde zunächst die Meinung laut, dass man dieses Areal nicht umzäunen könne "wie einen Käfig". Denn letztlich bestehe Aufsichtspflicht für Personen, "die ihre Kinder zum Spielplatz begleiten".

Dennoch verhallte der Hinweis nicht ungehört. Der Bürgermeister schlug vor, am Zugang zum Spielplatz eine Bank aufzustellen. Auf ihr können Angehörige der Kinder Platz nehmen und spontane "Ausreißversuche" des Nachwuchses stoppen. Das soll nun auch so geschehen.

Nicht weit vom Spielplatz entfernt liegt der Wohlfester Weg. Er hat innerorts ein einseitig angelegtes Trottoir, dessen Belag im Lauf der Zeit immer wieder ausgebessert wurde. Der Bürgermeister riet zur Erneuerung. Dazu gab es Gegenargumente wie dieses: "Wie viele Leute gehen dort am Tag?". Eigentlich seien das wohl eher wenige. Ein Beschluss dazu wurde verschoben. Er soll noch einmal auf die Tagesordnung kommen.

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Högling Gemeinde Fensterbach
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