25.11.2019 - 09:26 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Auftaktseminar "Umfassende Dorferneuerung für Ebermannsdorf"

Die Gemeinde Ebermannsdorf hatte ihre Bürger im Sinne einer Mitwirkung bei der zukünftigen Dorfgestaltung zu einem zweitägigen Seminar in das Kloster Strahlfeld eingeladen. Es gab viel zu besprechen.

Die Seminarteilnehmer zur "Umfassende Dorferneuerung für den Ort Ebermannsdorf" vor dem Kloster Strahlfeld.

Veranstalter war die Schule für Dorf- und Landesentwicklung Abtei Plankstetten (SDL) zum Thema "Umfassende Dorferneuerung für den Ort Ebermannsdorf". Steffen Schneider vom ALE eröffnete die Veranstaltung mit der Feststellung und Forderung: "Der ländliche Raum der Oberpfalz ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir unterstützen diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort."

Wenngleich auch die verantwortlichen Seminarleiter, Steffen Schneider und Armin Friedrich, nur elf Gemeindebürger zur ersten Auftaktveranstaltung begrüßen konnten, dürfen die Arbeitsergebnisse der beiden Seminartage als sehr vielversprechend gewertet werden, heißt es in einer Presseinfo der Gemeinde als Resümee.

Der Ortsteil Ebermannsdorf mit seinen rund 1800 Einwohnern wurde zunächst in einer Stärken- und Schwächen-Analyse hinsichtlich notwendiger und wünschenswerter Verbesserungen der örtlichen Gegebenheiten untersucht. So wurden in Gruppenarbeit mittels Ortsplan für bestimmte Straßen verkehrstechnische Verbesserungen diskutiert. Mit Bildern zu Bausubstanzen, historischen Strukturen, bestehenden Nutzungen und Leerständen sowie in Kenntnis der Entwicklung der Dorfgemeinschaft und der Altersstruktur verschafften sich alle Beteiligten einen Überblick. Die Vorschläge der Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Handlungsfeldern sollen nach den Vorstellungen der Seminarteilnehmer Grundlage für eine Bürgerbeteiligung im kommenden Jahr sein, hieß es. "Diese Vorgehensweise ist ganz im Interesse der Gemeinde", so Liane Kern als leitende Vertreterin der örtlichen Gemeindeverwaltung.

Zum Gelingen dieses innerörtlichen Entwicklungsprozesses ist es nach den Vorstellungen der Seminarteilnehmer zwingend notwendig, Arbeitskreise einzurichten, um alle Ebermannsdorfer frühzeitig in die Entscheidungen einzubinden. In diesem Zusammenhang bemängelte Franz Elsner als einer der Seminarteilnehmer, dass sich nicht mehr Interessenten für dieses Seminar angemeldet hätten. Er habe schon erwartet, dass insbesondere Personen, die sich zukünftig um ein Gemeinderatsmandat bewerben, ein gesteigertes Interesse an der Gemeindeentwicklung zeigen würden.

Der alte Ebermannsdorfer Ortskern sollte nach den Ergebnissen der Arbeitsgruppen zusammen mit der Neuen Mitte und dem Ensemble aus Schlossareal, Kindergarten, Kirche, Schule und Domcom im Rahmen eines Gesamtkonzeptes generationsübergreifend lebenswert weiterentwickelt werden, lautete am Ende eine Erkenntnis.

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