19.07.2021 - 12:07 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Ebermannsdorfer Kohlenmeiler raucht wieder

Aus dem Ebermannsdorfer Kohlenmeiler steigt Rauch auf. Die Köhlerfreunde gaben bei der traditionellen Entzündung einen Einblick in die hier noch gepflegte Köhlerei.

"Gut Brand" für den Holzkohlenmeiler in Ebermannsdorf wünschte heuer die Bundestagskandidatin der CSU, Susanne Hierl, den Köhlerfreunden für ein gutes Gelingen. Knapp zwei Wochen wird es noch dauern, bis der Meiler abgebrannt ist und geerntet werden kann.
von Paul BöhmProfil

„Gut Brand“ für den Kohlenmeiler in Ebermannsdorf. Wie Chefköhler und Altbürgermeister Josef Gilch sagte, ist es heuer Pandemie bedingt etwas später geworden. Doch jetzt raucht der Meiler bereits seit ein paar Tagen wieder. Noch gut eine Wochen wird es dauern, bis der Meiler soweit abgebrannt ist, dass er geöffnet werden kann, sagte Josef Gilch. „Letztendlich werden aus 16 Ster Holz etwa 1200 Kilogramm hochwertige Holzkohle geerntet werden können, die dann als begehrte Grillkohle zum Verkauf stehen.

Die Ehre des Anzündens war in diesem Jahr der Bundestagskandidatin der CSU, Susanne Hierl, vorbehalten gewesen, sie durfte den Meiler mit ein paar Eimern vorbereiteter Glut entzünden. Bei Gesprächen und einer kleinen Rundreise durch die Gemeinde Ebermannsdorf zeigte Bürgermeister Erich Meidinger der Bundestagskandidatin die derzeitigen Baustellen und Brennpunkte mit Handlungsbedarf. „Im Bereich der offenen Ganztagesschule wird die Gemeinde Ebermannsdorf voraussichtlich bis zum Jahresende noch etwa eine Million Euro in den Ausbau investieren. Das Dachgeschoss der Grundschule Dom-Com wird der künftige Platz der Tagesbetreuung werden. Vier Klassen- und Sozialräume werden dort ausgebaut. Dazu kommt ein Außenaufzug." Wie der Bürgermeister informierte, hat der Gemeinderat in den vergangenen Sitzungen Grünes Licht für den Ausbau gegeben. „Vierzig Kinder sind derzeit bei der Ganztagesbetreuung in den verschiedenen Gruppen schon angemeldet.“ Beginnen wird die Betreuung bereits mit Start des neuen Schuljahres im September, wenn auch noch mit etwas eingeengten Betreuungsmöglichkeiten, hieß es.

Im Bereich der Neuen Mitte wird letztendlich das neue Gemeindezentrum mit einem Rathaus- und einem Kindergartentrakt gebaut werden. „Auch dazu laufen die Planungen“, sagte Meidinger. Dies seien aber nicht die einzigen Baumaßnahmen, denn laut Meidinger stünden weiteren Investitionen im Bereich des Gewerbegebietes in Schafhof, Straßensanierungen im Gemeindebereich und letztendlich auch Maßnahmen für den Hochwasserschutz im Bereich des Elsengrabens und des Fürstengrabens in den nächsten Jahren noch an.

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