Der Berggasthof Ebermannsdorf stellte nach sechs Jahren Pause in Zusammenarbeit mit der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) Ebermannsdorf-Pittersberg einen Faschingsball auf die Beine. Dieser kam bei allen Altersgruppen hervorragend an. Die Veranstalter setzten damit ein deutliches Zeichen für den Erhalt des Vereins- und Wirtshauslebens im Dorf.
Die Idee, dass es in Ebermannsdorf wieder einen eigenen Faschingsball geben müsse, war der Start des Projektes. Dafür zogen alle Beteiligten die altbekannten Register. Die Lokalität Berggasthof hatte sich schon in früheren Zeiten bewährt und die Wirtsleute zeigten sich begeistert, als die FWG mit ihrer Idee an sie herantrat. Die Mitglieder leisteten Unterstützung beim Ausschank, hinter der Bar und nicht zuletzt beim Bedienen der Gäste. Der Ball wurde zu einem Erfolg und sollte nach Meinung vieler Besucher künftig zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde werden.
Ausgefallene Kostüme
Bereits am frühen Abend sicherten sich die ersten Gäste einen guten Platz und stimmten sich mit einer kulinarischen Grundlage auf den Abend ein. DJ Markus Gottsauer sorgte mit bekannten Partyhits für eine durchgehend dicht gefüllte Tanzfläche. Stimmungsgaranten, wie das Bobfahrerlied, durften ebenso wie Polonaisen in alle Richtungen nicht fehlen und heizten die ausgelassene Stimmung ordentlich an.
Ein Abstecher in der Bar sorgte mit fruchtig-erfrischenden Cocktails und Longdrinks für gute Laune bei den Feiernden. Auch die fantasievollen Kostüme wurden gerne ins Visier genommen. Man amüsierte sich köstlich über „Tante Rosi“, die mit „Joker“ und diversen Hipster-Sportlern über das Tanzparkett schwebte. Auch eine große Gruppe aus Gallien war angereist, Asterix und Obelix wurden gesichtet, ebenso wie Kleopatra und prächtige Pharaonen, die fröhlich das Tanzbein schwangen. Ein nicht ganz so heiliger, dafür gut beobachteter Nikolaus hatte eine Verabredung am Tresen, während eine auffallend detailverliebt als Hutmacherin aus „Alice im Wunderland“ kostümierte junge Dame alle Blicke auf sich zog.
Gold für die Wirtin
Für närrischen Glanz im Saal sorgte die Prinzengarde der Narrhalla Rieden mit ihrem fetzigen Gardetanz, gefolgt von einem Showtanz nach dem Motto „Die Karten werden neu gemischt!“. Mit Applaus wurde nicht gespart. Prinzessin Elena I. und Prinz Timo I. begeisterten mit einer schwungvollen Tanzeinlage, bevor es ans Verleihen der Orden ging. Die engagierte Wirtin des Berggasthofs, Nadine Enke, erhielt unter Beifall glänzendes Gold um den Hals gehängt. Aber auch Kristina Pähr, die laut Präsident Josef Holweck „die ganze Sause angezettelt“ hatte, wurde mit dem Narrhalla Orden und donnerndem Applaus für ihren Einsatz geehrt.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht, bestens mit gutem Essen und flüssiger Nahrung versorgt. Nach dem Kassensturz wird der Erlös aus dem Barbetrieb mit den Betreibern des Berggasthofs geteilt. Die Freie-Wähler-Gemeinschaft wird ihren Anteil für die Jugendförderung in der Gemeinde zur Verfügung stellen.














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