25.09.2020 - 14:53 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Gemeinde Ebermannsdorf unterstützt Sanierung der Pittersberger Kirche

Die Pfarrkirche St. Nikolaus in Pittersberg wird saniert. Das unterstützt auch die Gemeinde Ebermannsdorf. Ein Ratsinformationssystem soll außerdem künftig für einen schnelleren Informationsfluss im Gemeinderat sorgen.

Die Gemeinde Ebermannsdorf unterstützt die Außensanierung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pittersberg mit knapp 30000 Euro, so hat es der Gemeinderat beschlossen.
von Paul BöhmProfil

Mit knapp 30 000 Euro unterstützt die Gemeinde Ebermannsdorf die anstehende Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pittersberg. Die Kirchenverwaltung Pittersberg hatte für die Maßnahme einen Zuschuss-Antrag bei der Gemeinde gestellt. Wie Bürgermeister Erich Meidinger informierte, kommt die Außensanierung auf 587 000 Euro. Die Kirchenverwaltung teilte mit, dass die Sanierung von der Diözese bereits genehmigt ist. Aus Kirchensteuermitteln des Bistums Regensburg fließen 287 200 Euro in die Sanierungsmaßnahme ein.

Der Gemeinderat sieht die Renovierung der Pfarrkirche St. Nikolaus Pittersberg als förderwürdig an und beschloss deshalb, die Außenrenovierung mit zehn Prozent der verbleibenden Investitionskosten von 299 500 Euro zu bezuschussen. Konkret sind dies 29 950 Euro, deren Auszahlung auf die Jahre 2021, 2022 und 2023 verteilt erfolgen wird, hieß es in der Beschlussfassung des Gemeinderates Ebermannsdorf.

Für die Innenrenovierung wird ein weiterer Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der verbleibenden Investitionskosten in Aussicht gestellt, wenn das Bistum Regensburg ebenfalls eine Förderung gewährt. Der Zuschussbetrag ist aber mit 50 000 Euro für das Projekt gedeckelt, hieß es in der Sitzung.

Basis für die Zuschussgewährung war die Grundsatzentscheidung der Gemeinde Ebermannsdorf aus dem Jahr 2016, Maßnahmen an förderwürdigen Projekten mit zehn Prozent der verbleibenden Investitionskosten zu unterstützen. Der Gemeinderat behält sich vor, die Auszahlung in jährlichen Raten vorzunehmen.

Kriegerdenkmal renovieren

Mit der Außensanierung der Pittersberger Pfarrkirche sei auch ein Versetzen und eine Teilrenovierung des Kriegerdenkmals erforderlich. Die Pfarreiengemeinschaft Theuern, Ebermannsdorf, Pittersberg hatte dazu einen Antrag gestellt. Das Denkmal besteht aus Mainsandstein und weist witterungsbedingte Schäden auf. Es müsse deshalb grundsätzlich auch im rückwärtigen Bereich saniert werden. Im Jahr 2012 sei der vordere, frei stehende Teil des Kriegerdenkmals bereits saniert worden. Der Gemeinderat stimmte der Versetzung zu und übernimmt die veranschlagten Kosten in Höhe von knapp 3800 Euro. Entsprechende Angebote sind einzuholen sowie die Genehmigung bei der unteren Denkmalschutzbehörde zu beantragen. Gemeinderat Michael Götz regte an, das Kriegerdenkmal künftig mit einer passenden Überdachung zu versehen, um besseren Schutz vor Wind und Wetter zu haben und eine erneute Verwitterung zu verlangsamen.

Verbesserte Kommunikation

Den Gemeinderäten in Ebermannsdorf ist es jetzt möglich, das Ratsinformationssystem der Gemeinde zu nutzen, um die Papierflut zurückzufahren. Das System ist bereits in Betrieb gegangen.

Der Gemeinderat beschloss dazu, die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts zu ändern. Künftig wird es so sein, dass die Gemeinde jedem Gemeinderat 15 Euro als IT-Pauschale zahlt. Mit dieser Summe sind auch sämtliche den Gemeinderäten entstehenden IT-Kosten abgegolten.

Zugestimmt hat der Gemeinderat der Löschung eines Gehrechts zugunsten der Gemeinde Ebermannsdorf auf dem Flurstück Nr. 270/1 in der Gemarkung Ebermannsdorf. Zum neuen Energiebeauftragten wurde mehrheitlich Leon Geppert bestellt.

Die Bauanfrage auf einen Anbau an die bestehende Maschinenhalle in der Gemarkung Pittersberg genehmigte der Gemeinderat mit einer Gegenstimme. Vor Baubeginn wird der Antragstellerin empfohlen, mit der Bayernwerk Netz GmbH wegen des genauen Verlaufs der unterirdischen Starkstromleitung Kontakt aufzunehmen.

Halteverbot gewünscht

Gemeinderat Günther Denk regte an, auf der als Bolzplatz genutzten Luxemburgwiese in der Nähe des Sportplatzes Verbotsschilder für Hunde aufzustellen, da dort sehr viele Kinder unterwegs sind. Gemeinderat Hubertus Freiherr von Eyb berichtete, dass die untere Bergstraße in letzter Zeit öfter zugeparkt wird. Er regte hier ein einseitiges Halteverbot an, da oft eine Durchfahrt nicht möglich sei.

Gemeinderat Michael Götz plant in seiner Eigenschaft als Seniorenbeauftragter eine Besichtigung der Druckerhöhungsanlage im Oktober, soweit es die Corona-Einschränkungen zulassen.

Algen im Pittersberger Dorfweiher beschäftigten den Gemeinderat Ebermannsdorf

Ebermannsdorf
Auch das Kriegerdenkmal soll versetzt werden. Die Kosten in Höhe von knapp 3800 Euro übernimmt die Gemeinde.
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