10.05.2020 - 15:34 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Neue Verkehrsüberwachung in Ebermannsdorf

Autofahrer sehen am oberen Ortseingang von Ebermannsdorf nun, wie schnell sie dran sind. Josef Gilch hält die digitale Anzeige an dieser Stelle für besonders wichtig.

Josef Gilch bei seiner letzten Amtshandlung als Bürgermeister von Ebermannsdorf (rechts), mit Nachfolger Erich Meidinger und Susanne Michallok.
von Christine Wendl - wecProfil

Zusammen mit seinem Nachfolger Erich Meidinger und der in der Gemeinde für Sicherheit und Ordnung zuständigen Mitarbeiterin, Susanne Michallok, enthüllte Josef Gilch an seinem letzten Arbeitstag als Bürgermeister ein modernes Geschwindigkeits-Messgerät am oberen Ortseingang von Ebermannsdorf. Der "Aufpasser" am Straßenrand verfügt über ein Dialogdisplay zur Datenüberwachung über das Mobilfunknetz. Das heißt, er kann dem vorbeikommenden Autofahrer nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit mitteilen - gekoppelt mit einem fröhlichen oder traurigen Smiley - er hat noch eine ganze Reihe weiterer Funktionen. Beispielsweise kann er vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen anzeigen oder Hinweistexte. Zum Beispiel, wo sich die nächsten Parkplätze bei einer Veranstaltung befinden, oder "Vorsicht Glättegefahr!", was ihm ein eingebauter Temperaturfühler einsagt. Diese Funktionen können aus dem Rathaus angesteuert werden. Auch Daten über gefahrene Geschwindigkeiten oder das Verkehrsaufkommen werden direkt auf dem Server gesammelt.

Bereits in den ersten Minuten nach der Freischaltung stellten die drei aus dem Rathaus fest, dass die Autofahrer deutlich abbremsten. "Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen", sagte Gilch begeistert. Die Warnanlage ist mobil und könnte auch an anderen Standorten eingesetzt werden. Gilch fände es sinnvoll, "an allen Brennpunkten ein solches Gerät fest zu installieren." Um den Erfolg zu testen, hat die Gemeinde jedoch zunächst nur eines gekauft.

Am aktuellen Standort sei es äußerst wichtig, da es sich hier nicht nur um die stark frequentierte Ortseinfahrt vom Vilstal kommend handelt, sondern auch um den Schulweg der Kinder. "Es geht um die größtmögliche Sicherheit für unsere Kinder, genauso wie für unsere Mitbürger mit Handicap", betonte Gilch.

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