06.03.2020 - 17:36 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Pilgerreise ins Heilige Land: Auf den Spuren von Jesus gewandelt

Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf-Pittersberg sowie St. Josef Weiden auf neuntägiger Pilgerreise im Heiligen Land. Besuche bei allen wichtigen Orten der Bibelgeschichte hinterlassen bleibende Eindrücke.

Die Pilger am Tempelberg vor dem Felsendom.
von Christine Wendl - wecProfil

Neugierig und gespannt, wo die Wurzeln der christlichen Religion liegen, machte sich eine 55-köpfige Reisegruppe rund um Pfarrer Michael Hirmer aus Teublitz und Gemeindereferentin Kathrin Blödt auf den Weg ins Heilige Land Israel. Die ersten vier Tage der Reise verbrachte die Pilgergruppe in der Stadt Jerusalem mit ihren zahlreichen Heiligtümern.

Ölberg und Abendmahlssaal

Von der Unterkunft im Paulushaus, einem Pilgerhaus des Deutschen Vereins vom Heiligen Land, war die bunt gemischte Gruppe unterwegs zu den verschiedenen wichtigen Orten dieser großen Stadt. So besuchte man den Ölberg mit dem Garten Gethsemane, der Gedächtnisstätte Dominus Flevit, die Dormitio-Kirche mit dem Abendmahlssaal und den Tempelberg mit dem Felsendom.

Außerdem nutzte jeder die Möglichkeit, an der Klagemauer einen Zettel mit einer Bitte einzustecken. Als Höhepunkt in Jerusalem betete die Gruppe den Kreuzweg auf der Via Dolorosa, der mit einer Messe neben der Kreuzigungsstelle Jesu auf dem Felsen Golgota, über dem die Grabeskirche errichtet wurde, endete. Der Besuch der Geburtsgrotte in Bethlehem sowie den Hirtenfeldern "Bet Sahur" war für alle ein beeindruckendes Erlebnis.

Zum zweiten Teil der Reise ging es durch die Wüste "Wadi Qelt" vorbei am Toten Meer und der Taufstelle Jesu am Jordan, hin zur nächsten Unterkunft am See Genezareth nach Galiläa. Die Gruppe checkte ins Pilgerhaus Tabgha ein, direkt am See gelegen.

Von dort aus erkundete man Städte wie Kafarnaum und Jericho und besuchte den Berg der Seligpreisungen, die Primatskapelle sowie die Brotvermehrungskirche. Eine Fahrt nach Nazareth und zur Jordanquelle in Cäsarea Philippi durfte nicht fehlen. Eine fröhliche Bootsfahrt auf dem See Genezareth und viele Gottesdienste, ein ganz besonderer am Aschermittwoch direkt am Seeufer waren wunderbare Erlebnisse. Den Abschluss der Reise bildete eine Heilige Messe auf dem Berg Tabor. Alle Eindrücke wurden täglich in einem bewegenden Abendgebet zusammengefasst und in die Hände Gottes gelegt. Alle waren sich einig: Diese Pilgerreise ins Heilige Land wird für alle unvergesslich bleiben. Für die spirituelle und geistliche Begleitung erging ein großes Dankeschön an Pfarrer Michael Hirmer aus Teublitz.

Die Pilger in der Wüste Wadi Qelt.

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