03.12.2019 - 12:33 Uhr
EbnathOberpfalz

Genossen setzen weiter auf Kratzer

Die Ebnather Sozialdemokraten haben sich in ihrer Nominierungsversammlung zur Kommunalwahl wieder dafür entschieden, mit einem Bürgermeisterkandidaten und einer eigenen Gemeinderatsliste aufzutreten.

Insgesamt 14 Männer und Frauen kandidieren für die SPD für die Kommunalwahlen 2020. Die Genossen setzen weiter auf Manfred Kratzer (hinten, Mitte) als Bürgermeister.
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"Diese Person bringt alles mit, auch ab 2020 die Gemeinde für weitere sechs Jahre erfolgreich zu vertreten. Wenn jemand knapp 3 Millionen Fördergelder in unsere kleine Gemeinde holt, dann kann man nur an diesem Menschen festhalten und hoffen, dass er sich wieder mit ganzem Herzen und voller Kraft für Ebnath einsetzt", sagte Wahlleiter Reinhard Labusch.

So war es nicht verwunderlich, dass sich alle anwesenden Stimmberechtigten für den Verbleib Manfred Kratzers im Bürgermeisteramt entschieden. Überwältigt von diesem Vertrauensvorschuss versprach Kratzer bei einer Wiederwahl, seine Kontakte, sein kommunalpolitisches Wissen und sein Engagement auch in Zukunft allen Bürgern zu Gute kommen zu lassen.

Bürgermeister zu sein bedeute, Chef der Verwaltung, Sitzungsleiter im Gemeinderat, Ansprechpartner für die Bürgerschaft, Kümmerer, Vordenker, Moderator und Kenner der Rechtsvorschriften zu sein. Darüber hinaus erwarte man von ihm, alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen und für alle Bürger Konfliktlösungen parat zu haben. Und das 7 Tage in der Woche bei 24 Stunden täglich. Das alles beinhalte das Amt eines Gemeindeoberhauptes. §Das erwarte ich auch von jedem Kandidaten, der sich für ein solches Amt zur Verfügung stellt", sagte Kratzer.

In einem Überblick stellte er vor, was unter seiner Regie für die Ebnather Bürger geleistet wurde. Von den mehr als 30 erwähnenswerten Aktivitäten lag ihm die Installation eines Gemeindeblattes am meisten am Herzen. Das Wichtigste bei der Kommunalwahl 2020 sei für ihn jedoch nicht der Gewinn des Rathaussessels. "Ebnath braucht Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die sich ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung bewusst sind, alle Bürgerinnen und Bürger gleich zu behandeln."

"Darüber hinaus erwarte ich auch die Fortsetzung einer kontinuierlichen und nötigen Arbeit des gewählten Bürgermeisters, um an der Gestaltung unserer Heimatgemeinde mitzuwirken. Und das geht nur in Vollzeit", sagte Kratzer weiter. Er freu sich, dass sich 14 Frauen und Männer bereit erklärt haben, sich für das Gemeinderatsgremium zu bewerben. Kratzer betonte weiter: "Ohne meine Frau, die mir den Rücken frei hält, die mir verlorene Kraft zurückgibt, die mich mit ihren Ideen inspiriert oder auch von irrationalen Dingen bewahrt, wäre ich nicht das, was ich bin - nämlich Bürgermeister."

"Es wäre für Ebnath sicher förderlich, wenn viele Frauen ins Gemeindeparlament einziehen könnten", wünschte er sich. Nach seinen Worten hätte es nur zwölf Kandidaten gebraucht, die sich nominieren lassen. "Es sind ja auch nur zwölf Plätze zu vergeben und wenn die SPD die entsprechende Anzahl qualifizierter Bewerber benennt, hätte das auch genügt. Allerdings waren es dann doch mehr als zwölf, denn alle Nominierten wollten daran mitarbeiten, dass in Ebnath Projekte schneller, sinnvoller und aussichtsreicher umgesetzt werden. Geldverschwendung und unnötigen Arbeitsaufwand darf es nicht geben."

Kratzer drückte allen Nominierten die Daumen für ein gutes Abschneiden bei der Wahl. "Ich weiß, dass ich die besten Kommunalpolitiker gefunden habe. In euch steckt nicht nur großes Potenzial, sondern auch Weitblick, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Danke für euer Vertrauen", sagte Kratzer nach der Nominierungswahl.

Info:

Die Kandidaten

1. Manfred Kratzer, 2. Heidi Philipp, 3. Andreas Söllner, 4. Anni Müller, 5. Gerhard Plannerer, 6. Christa Lautenbacher, 7. Willi Anzer, 8. Lucia Kratzer, 9. Reinhard Labusch, 10. Susanne Labusch, 11. Sebastian Müller, 12. Andrea Philberth, 13. Werner Kaden, 14. Hans Enders.

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