Die Heiligen Drei Könige waren nach den Hirten die zweite Gruppe, die zur Krippe mit dem Jesuskind kam. Auf ihrem Weg wurden sie durch den "Stern von Bethlehem" geleitet. Caspar, Melchior und Balthasar brachten dem Neugeborenen Gaben in Form von Gold, Weihrauch und Myrrhe. Dieses Geschehen, das sich vor mehr als 2000 Jahren ereignet hatte, stand im Mittelpunkt des feierlichen Festgottesdienstes am Fest der Heiligen Drei Könige in der Pfarrkirche Sankt Ägidius Ebnath.
Pfarrer Anish George, der zusammen mit Diakon Rudolf Hoffmann den Gottesdienst zelebrierte, konnte dazu neben den Sternsingern auch zahlreiche Gläubige in der Kirche willkommen heißen. In seiner Predigt ging Diakon Rudolf Hoffmann auf das Wirken der Heiligen Drei Könige ein: "Sie hatten einen Stern gesehen, und der ging ihnen nicht mehr aus dem Sinn." Dem Evangelisten Matthäus sei es in seinem Evangelium dabei nicht um eine einmalige historische Geschichte von Menschen aus dem fernen Morgenland gegangen, sondern um eine Geschichte, die Menschen über den eigenen Lebensweg zum Nachdenken bringen will.
"Mit welcher Lebenseinstellung packen wir unser Leben an?", diese Frage stellte der Diakon in den Raum. Danach segnete Pfarrer Anish George Wasser, Weihrauch und Kreide. Die Sternsinger knieten vor der Krippe nieder und beteten das Jesuskind an.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch Alexander Hecht an der Orgel und durch Karin Kuhbandner mit Gesang. Das sogenannte Dreikönigswasser wurde in kleine Flaschen abgefüllt. Somit konnte sich jeder Kirchenbesucher das Weihwasser mit nach Hause nehmen. Pfarrer Anish George bedankte sich am Ende des feierlichen Gottesdienstes bei allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung beteiligt waren.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.