Ebnath
25.11.2018 - 16:01 Uhr

Von Naturbad bis zu Abwassergebühren

In Bürgerversammlung etliche Themen angesprochen - Auch Schulgrundstück weiterhin ein Thema in der Gemeinde

Bürgerversammlung Ebnath. Bild: Brendel, Hubert (BR)
Bürgerversammlung Ebnath.

In der Bürgerversammlung hatten die Einwohner das Wort. Ein Bürger forderte dabei die Abschaffung der Grundgebühren auf der Basis der Durchflussdaten bei den Abwassergebühren. Bürgermeister Manfred Kratzer verteidigte jedoch die Erhebung dieser Gebühren und verwies darauf, dass diese auch im Grundsatz gerechtfertigt seien.

Moniert wurde die unbefriedigende Ausbesserung des Gehweges in der Blumenstraße, verbunden mit der Frage, wer diese Maßnahme veranlasst habe und warum. Dafür übernahm der Rathauschef die Verantwortung und verwies darauf, dass er die Gehwegausbesserung durch den gemeindlichen Bauhof veranlasst habe. Er sah dies als seine Pflicht, um eine Gefahrenstelle zu vermeiden und wollte eine Nachbesserung nicht ausschließen.

Nachdem im kommenden Jahr die alte Schule abgerissen wird, stellte ein Bürger die "hypothetische" Anfrage, ob das Grundstück privat erworben werden könne und ob zu erwarten sei, ob damit eine finanzielle Beteiligung an den Abbruchkosten einhergehe. Diese Anfrage wurde durch Bürgermeister Kratzer deutlich bejaht. Sofern für den Abbruch keine Förderung bewilligt werde, habe schließlich die Kommune die Kosten zu tragen.

Nach der Umstellung der Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen wurde auch eine entsprechende Umstellung der Rathausbeleuchtung angestoßen. Dazu informierte der Bürgermeister, dass dazu bereits ein Konzept vorgestellt, jedoch der Kommune noch kein konkretes Angebot unterbreitet worden sei.

Im kommenden Jahr ist mit Investitionen von circa 50 000 Euro in der Kösseinestraße zu rechnen. Dort ist eine Mauer- und Straßenerneuerung vorgesehen. In der Bürgerrunde gab es bereits eine Anfrage, ob und inwieweit die Kosten auf die Anlieger umgelegt werden. Dazu machte Bürgermeister Kratzer keine eindeutige Aussage. Er verwies auf die Problematik in Verbindung mit der Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs). Verwundert zeigte er sich, dass diesbezüglich die im Koalitionvertrag der schwarz-orangen Staatsregierung nicht berücksichtigt worden seien.

Mit Blick auf die mit 400 000 Euro geschätzten Kosten für die Sanierung und Aufwertung des Naturbades Selingau warf ein Bürger die Frage auf, ob dies für die Kommune auch rentabel ist. Begründet wurde dies damit, da das Naturbad auch von auswärtigen Besuchern, von Mehlmeisel bis Kemnath, frequentiert werde. Der Rathauschef ließ keinen Zweifel daran, dass das Naturbad auch sehr rege von Bürgern aus dem Gemeindebereich in Anspruch genommen werde. Dennoch sei es für ihn schwierig, die Frage der Rentabilität zu beantworten.

 
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