Ebnath
16.04.2021 - 13:37 Uhr

Obst- und Gartenbauverein Ebnath pflanzt neue Apfelbäume am Insektenhotel

Bürgermeister Wolfgang Söllner (von rechts) bedankte sich bei den Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins für die Baumpflanzaktion beim Insektenhotel am Fahrradweg. Mit dabei Armin Greger, Theo Schiener und Vorsitzende Inge Geißler. Bild: soj
Bürgermeister Wolfgang Söllner (von rechts) bedankte sich bei den Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins für die Baumpflanzaktion beim Insektenhotel am Fahrradweg. Mit dabei Armin Greger, Theo Schiener und Vorsitzende Inge Geißler.

Streuobstwiesen zählen zu den wichtigsten Lebensräumen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Sie sind Teil unserer regionaltypischen Landschaft. Ein wichtiges Ziel des Obst- und Gartenbauvereins ist es deshalb, diese Lebensräume zu schützen und zu erhalten. Deshalb haben Mitglieder des Vereins rund um das Insektenhotel am Fahrradweg in Richtung Brand fünf neue Apfelbäume gepflanzt. Wie Vorsitzende Inge Geißler dabei erklärte, sei es wichtig, bei der Auswahl der Bäume auf gute Qualität zu achten. Baumschulen seien dabei eine große Hilfe, die richtige Baumform zu wählen. Es sei schon wichtig, ob man sich für einen Busch-, Halbstamm- oder Hochstammobstbaum entscheidet. Wichtig dabei sei es, sich an den verschiedenen Platzansprüchen der unterschiedlichen Obstbaumarten zu orientieren.

Nachdem Thomas Pelzer mit seinem Bagger sowie Gemeindemitarbeiter die entsprechenden Pflanzlöcher ausgehoben hatten, hat der OGV unter Anleitung von Theo Schiener vom Gartenbauverein die Bäume gepflanzt. Neben der richtigen Einpflanztiefe muss auch ein Schutz gegen Wühlmäuse und Wildverbiss sowie gegen die Spätwintersonne angebracht werden. Bürgermeister Wolfgang Söllner bedankte sich bei den Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins mit ihrer Vorsitzenden Inge Geißler an der Spitze für deren großes Engagement bei der Pflanzaktion. Sie hätten nicht nur die Hauptarbeit, sondern auch die Finanzierung der neuen Apfelbäume übernommen. Mit dieser Aktion hätten sie wieder einmal dazu beigetragen, wichtige Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Dank galt auch der Firma Schreyer für den kostenlosen Humus. Da diese Obstbäume auf Gemeindegrund gedeihen, können Fußgänger und Fahrradfahrer in absehbarer Zukunft die dann hoffentlich zahlreich wachsenden Äpfel genießen. Die Reife der Äpfel sei laut Inge Geißler daran festzustellen, wenn sich der Apfel durch leichtes Drehen einfach lösen lässt.

 
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