Die Stellungnahme des Gremiums ist eindeutig. Wie Bürgermeister Manfred Kratzer erläuterte, wurden die Straßenmeistereien von Staatlichen Bauamt gebeten, "überflüssige" Parkplätze zu melden. Hintergrund ist die Sorge vor der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Wilde Müllablagerungen ignoranter Umweltsünder tragen jedoch ihren Teil dazu bei. Kein Parkplatz, kein Müll, keine Essensreste und somit keine Leckerlis für Wildschweine - so die Überlegung.
Schöner Platz
Die für den Streckenabschnitt der Staatsstraße 2181 zwischen Ebnath und Brand zuständige Straßenmeisterei Eschenbach hatte angeregt, diesen Parkplatz aufgrund des "dort bekannten Müllproblems" zu schließen und um eine Stellungnahme gebeten. Bürgermeister Kratzer brachte seine ablehnende Haltung zum Ausdruck: "Es ist ein 'wunderschöner Parkplatz'." Er räumte aber ein, dass dieser weniger von Autofahrern als von Radfahrern und Bikern in Anspruch genommen wird. Allerdings ist auch bekannt, dass der angrenzende Wald zur Entsorgung jeglichen Abfalls benutzt wird.
Nicht nachvollziehen vermochte Gemeinderat Andreas Söllner (SPD) die beabsichtigte Schließung des Parkplatzes. Mit Blick auf die Umweltsünder wurde angeregt, mehrere Entsorgungsvorrichtungen aufzustellen und eventuell auch eine Videoüberwachung zu installieren. Auch AWE-Fraktionssprecher Bernd Kuhbandner, sprach sich für die Beibehaltung des Parkplatzes aus.
Auf jeden Fall erhalten
Nach Meinung von Josef Söllner (CSU) sollte der Parkplatz auf jeden Fall erhalten bleiben. Er diene täglich Wanderern, Radfahrern und auch Autofahrern als Platz, um sich etwas auszuruhen.
"Wir sollten uns von einigen Chaoten und Umweltsündern nicht beeinflussen lassen, um einen Ort der Ruhe und Erholung einfach zu schließen. Wenn wir diesen Parkplatz schließen, dann müssten wir im ganzen Landkreis viele schließen."













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