Ebnath
25.10.2018 - 15:41 Uhr

Von Rosenheim nach Ebnath - Künstlerehepaar präsentieren Unikate aus Ton

Die Künstlerin Inge Flor und ihr Ehemann Bert laden zum Tag der offenen Tür in ihr "Kunstwerk" ein. "Freudig überrascht" zeigt sich das Paar, dass während des ganzen Tages der Besucherstrom nicht abreißt.

Gert und Inge Flor (von links), Johannes Bauer und Martin Exner sind begeistert vom Erfolg des künstlerischen Tags der offenen Tür. Bild: soj
Gert und Inge Flor (von links), Johannes Bauer und Martin Exner sind begeistert vom Erfolg des künstlerischen Tags der offenen Tür.

Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Menschen in das neue Atelier, um durch die Ausstellung zu schlendern und die zahlreichen Stücke zu bewundern. Inge Flor beeindruckte mit Tonskulpturen. Das war aber nicht immer so. Bekannt geworden ist sie in den 1990er Jahren mit ihren Künstlerpuppen aus Porzellan. Damals stellte sie unter anderem in New York, San Francisco, Dallas und Tokio aus und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2004 kam sie zum ersten Mal mit dem Werkstoff Ton in Berührung und war sofort davon begeistert.

Wie die Künstlerin stolz erzählte, sind alle ihre Werke Unikate und werden teils mit Holz-, Eisen- und Steinelementen kombiniert. Dafür, dass die Werke den perfekten Sockel erhalten, ist Ehemann Bert verantwortlich. Das Künstlerehepaar siedelte erst vor Kurzem aus Rosenheim nach Ebnath um, wo sie das ehemalige Sparkassengebäude nach ihren Wünschen selber umbauten. "Wir suchten einen Ort zum Entschleunigen, den haben wir in dem kleinen Fichtelgebirgsort gefunden." Sie schafften sich auch eine neugestaltete Idylle hinter dem Haus.

Der Garten zog von Rosenheim mit nach Ebnath um, wo sich Bert Flor einen grünen Ruhepol gestaltet hat. Als besonderes Schmankerl erlaubte er den begeisterten Besuchern auch einen kleinen Einblick in seinen privaten Bereich, welchen er mit viel Liebe und überraschenden Gestaltungsideen zu einem Schmuckkästchen ausgebaut hat.

Überrascht wurde Johannes Bauer, der zusammen mit einigen Ebnathern vor kurzem die Typisierungsaktion "Schenke eine zweite Chance" auf die Beine gestellt hatte. Auf Initiative von Martin Exner fertigte Inge Flor das Symbol der damaligen Aktion aus Ton an, Ehemann Bert sorgte mit einen Sockel aus Granit für einen sicheren Stand.

Das Kunstwerk wird bei Bauer einen geeigneten Platz finden. Nach vielen Gesprächen schlossen die beiden "Neu-Ebnather" gegen 18 Uhr ihre Pforten. Etwas müde waren sie schon, aber trotzdem begeistert von den vielen Besuchern, die ihr Interesse an den Werken der Künstler zeigte.

 
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