Edelsfeld
30.09.2026 - 18:27 Uhr

30-jähriges Jubiläum des Seniorenwohnheimes St. Stephanus in Edelsfeld

Seit 1996 bietet das Seniorenwohnheim in Edelsfeld professionelle Pflege und ein familiäres Umfeld. Aktuell investiert die Leitung über eine Million Euro in Modernisierungen, um zukunftssicher zu bleiben.

Von links: Martin Deyerl, Geschäftsführer; Bianca Deyerl, Gesellschafterin und Geschäftsführerin; Norman Wisura, Heimleiter; Gertraud Deyerl, Geschäftsführerin; Karl Deyerl, Initiator, Gründer und Gesellschafter; Marina Schaller, Gesellschafterin und Geschäftsführerin. Bild: Rudi Gruber
Von links: Martin Deyerl, Geschäftsführer; Bianca Deyerl, Gesellschafterin und Geschäftsführerin; Norman Wisura, Heimleiter; Gertraud Deyerl, Geschäftsführerin; Karl Deyerl, Initiator, Gründer und Gesellschafter; Marina Schaller, Gesellschafterin und Geschäftsführerin.

Im Jahr 1995 bauten Karl Deyerl, Dieter Kohl und der inzwischen verstorbene Bernhard Ertl das Seniorenwohnheim, das 1996 eingeweiht wurde. Bis heute ist nur der Standort des Hauses konstant geblieben. Die Geschäftsführung, die Heimleitung und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich geändert. Karl Deyerl, Marina Schaller und Bianca Deyerl mit Martin Deyerl sind nun zusammen mit Norman Wisura in der Leitung aktiv.

Wichtige Entscheidungen für den Betrieb wurden getroffen. Eine neue Heizung, eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk weisen den Weg in die Zukunft. Der Betrieb wird autark. Neue Einrichtungen wie ein Aufzug im Haus, der Anbau eines Speisesaals und der Neubau eines Mehrfamilienhauses auch für Mitarbeiter ergänzen die Investitionen im Wert von über einer Million Euro. Karl Deyerl dankte seiner Frau Gertraud, dem Heimleiter Norman Wisura und allen 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch denen, die bereits ausgeschieden sind. Die Familienmitglieder waren immer zur Stelle und wirkten als ruhender Pol im täglichen Geschehen mit, was nicht wegzudenken ist.

Der neue Geschäftsführer Martin Deyerl schloss sich diesen Ausführungen an. „Es muss auch eine Zeit nach Karl Deyerl geben, das Familienunternehmen bleibt auch künftig zusammen“, betonte er. Alle müssten für die ältere Generation sorgen, denn es sei gut, ein Seniorenheim in unmittelbarer Nähe zu haben. Die Alterspyramide und der demografische Wandel seien nicht zu leugnen. Martin Deyerls Oma sei eine der ersten Bewohnerinnen des Heims gewesen. „Es war und ist nie langweilig und arbeitsintensiv“, sagte er.

Heimleiter Norman Wisura ergänzte in seinen Grußworten einige Kennzahlen: Seit 1996 gab es 1.211 neue Heimbewohner – im Schnitt 40 Personen pro Jahr. Die Pfleger und Mitarbeiterinnen bewältigen die Ausweisung eines Demenzbereichs und die täglichen Herausforderungen bestens. Die Anwesenheit von Bürgermeister Roland Lutz und einigen Gemeinderäten zeigt die gute Zusammenarbeit bei vielen Themen. Der Dank galt auch den beiden Pfarrern in Edelsfeld für ihre umfangreiche Betreuung der Bewohner. Der grundlegende Auftrag des Seniorenheims ist trotz zahlreicher Änderungen von Gesetzen und Verordnungen gleich geblieben.

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