09.03.2020 - 16:56 Uhr
EdelsfeldOberpfalz

Seit 2008 mehr Einwohner und Arbeitsplätze in Edelsfeld

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl zieht in der letzten Veranstaltung der Freien Wählergemeinschaft Edelsfeld eine Bilanz seiner inzwischen zwölfjährigen Amtszeit.

22 Bewerber aus der Gemeinde Edelsfeld finden sich in verschiedenen Listen des Stimmzettels für den Kreistag. Um Unterstützung für sie bat Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl.
von Autor WFEProfil

Seit über 40 Jahren besteht die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Edelsfeld und Umgebung. "Viel hat unsere Gruppierung in diesen Jahren erreicht. Die Gemeinde ist gut aufgestellt, die Finanzen stehen auf einer soliden Basis, und man kann von einem guten Ausblick in die Zukunft ausgehen", war der Vorsitzende Richard Winter bei der letzten Veranstaltung vor der Kommunalwahl überzeugt.

Hans-Jürgen Strehl habe in den vergangenen zwölf Jahren die erfolgreiche Arbeit von Altbürgermeister Werner Renner fortgesetzt. Viele Wahlziele von 2014 seien umgesetzt worden. "Das Aufgabengebiet eines Bürgermeisters wächst, aber Hans-Jürgen Strehl steht mit viel Herzblut und Engagement dahinter", betonte Winter.

Im Rückblick ließ der Bürgermeisterkandidat das Erreichte Revue passieren. Viele Investitionen seien in die Wasserversorgung und den Straßenunterhalt geflossen. Er nannte die Bürgerwindanlagen, den Glasfaserausbau, die Sanierung der Kläranlage Edelsfeld und die Bauhoferweiterung, die Bestandssicherung für Gewerbetreibende. Kindergarten und Schule wurden generalsaniert, der Hochwasserschutz ausgebaut und etliche Flur- und Dorferneuerungen durchgeführt. Stolz könne die Gemeinde auf ihre First-Responder-Gruppe, die Gründung der Nachbarschaftshilfe und - bayernweit ein Novum - die angebahnte Fusion der vier Feuerwehren sein. Der Verschuldung von 330 000 Euro stünden Rücklagen von 2,3 Millionen Euro gegenüber.

Trotz gegenteiliger Vorhersagen sei die Bevölkerungszahl seit 2008 von 1922 auf 1940 Einwohner im vergangenen Jahr gestiegen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg von 375 im Jahr 2008 auf 549 in 2019.

"Aber Edelsfeld soll weiterhin zukunftsorientiert und lebenswert bleiben", betonte Strehl und nannte ein Paket von Zielen, die sich die FWG auf ihre Fahne geschrieben habe. Allen voran führte er den Erhalt der Grundschule und den Ausbau des Kindergartens, die Förderung ehrenamtlicher Leistungen, den weiteren Glasfaserausbau und neue Wohnformen für Senioren an. Die Mobilfunkversorgung zu verbessern, werde nicht einfach sein. "Aber wir bleiben dran", lautete sein Schlusswort.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.