20.06.2022 - 09:20 Uhr
EdelsfeldOberpfalz

Starker Rauch im Keller: Großeinsatz in Edelsfeld

50 Aktive aus sieben Feuerwehren folgen am Sonntagabend, 19. Juni, einem Alarm aus Edelsfeld. Sie stellen fest: Wo Rauch ist, ist nicht immer Feuer.

von Jürgen LeißnerProfil

Um 23.18 Uhr schrillten am Sonntagabend, 19. Juni, die Sirenen im Gebiet der Gemeinde Edelsfeld. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in den Turnweg nach Edelsfeld aus. Bewohner hatten sie gerufen.

Nachdem sich die Feuerwehren einen ersten Überblick verschafft hatten, stand schnell fest: Offenes Feuer gab es zum Glück im betroffenen Haus nicht. Vermutlich bedingt durch die aktuell hohen Temperaturen, war der Rauch der Pelletheizung nicht wie gewohnt über den Schornstein abgezogen. Er war stattdessen nach unten gedrückt worden und hatte sich im Kellergeschoss verteilt.

Feuerwehrmänner rückten mit schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und schufen Abluftöffnungen. Ein Hochdrucklüfter befreite die Räume dann vom Rauch. Es folgten eingehende Kontrollen mit der Wärmebildkamera an der Heizung, am Schornstein und am Pelletbunker, um einen Brand wirklich ausschließen zu können.

Die Einsatzleitung lag in den Händen des Edelsfelder Kommandanten Markus Luber. Ihm standen Kreisbrandinspektor Hans Sperber aus Achtel und Kreisbrandmeister Christian Meyer aus Edelsfeld zur Seite. Vier Männer waren mit schwerem Atemschutz im Einsatz; weitere Geräteträger hatten sich bereit gehalten. Insgesamt waren 50 Aktive aus den Feuerwehren Edelsfeld, Sigras, Steinling, Holnstein-Mittelreinbach, Eschenfelden, Achtel und Hirschbach vor Ort. Ein Rettungswagen und eine Streife der Polizeistation Vilseck waren ebenfalls angerückt. Als Einsatzleiter Rettungsdienst fungierte Markus Popp aus Auerbach. Nach gut zwei Stunden waren auch für die letzten Helfer alle Arbeiten erledigt.

 
 

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