Ehenfeld bei Hirschau
03.09.2020 - 16:49 Uhr

DJK Ehenfeld-Massenricht spendet Fußballsachen für Gambia

Einen Container mit Hilfsgütern schickt die Gambiahilfe Kaytola in das westafrikanische Land. Die DJK Ehenfeld-Massenricht unterstützt mit Sachspenden dieses Hilfsprojekt.

Maria Dolles und Inge Iberl (von links) von der Gambiahilfe Kaytola freuen sich über die Sachspenden, die sie beim Vorsitzenden der DJK Ehenfeld-Massenricht, Stefan Kummer, abholten. Bild: fdl
Maria Dolles und Inge Iberl (von links) von der Gambiahilfe Kaytola freuen sich über die Sachspenden, die sie beim Vorsitzenden der DJK Ehenfeld-Massenricht, Stefan Kummer, abholten.

2016 hat Inge Iberl eiden Verein Gambiahilfe Kaytola gegründet und vor zwei Jahren auch ein Schulprojekt initiiert. Das Gebäude steht, Vorschulklassen werden darin unterrichtet. Jetzt wurde ein Container mit gespendeten Schulmöbeln nach Afrika geschickt, um die Ausstattung der Schule zu komplettieren. Da zwischen den Möbeln noch Stauraum war, spendete die DJK Ehenfeld-Massenricht einige Sätze getragene Fußballkleidung - von den Jugendmannschaften bis zu den Seniorenteams - und auch mehrere Fußbälle. Gambia, das kleinste Land Afrikas gehörte laut Inge Iberl schon vor der Coronakrise zu den ärmsten Ländern der Welt. Jetzt sei seine Wirtschaft völlig zusammengebrochen. Der Tourismus als wichtigster Wirtschaftssektor sei völlig zum Erliegen gekommen. Wie überall in Afrika leben nach Angaben von Iberl auch in Gambia viele Menschen von einer selbstständigen Tätigkeit als Händler, Verkäufer, Taxi- oder Busfahrer - ohne jegliche soziale Absicherung. Das marode Gesundheitssystem war ihren Worten nach schon vor Corona völlig überfordert. In Gambia gebe es für rund 2,3 Millionen Menschen gerade mal zehn Intensivbetten. Hinzu komme ein großes Risiko, sich mit Corona anzustecken, da die Menschen in Großfamilien und Clans auf engstem Raum zusammenleben.

Iberl berichtet, dass angesichts der Krise die Reis-Preise explodiert seien. Da die Menschen keine Rücklagen bilden könnten, komme es schnell zu Hungersnöten. Wie sie weiter ausführt, sprechen viele Gambier nicht nur von Armut, sondern von Lebensgefahr. Iberl bittet um Geldspenden an ihren Verein (VR-Bank Vilseck, Iban: DE13 7529 0000 0000 2353 69), um in Gambia helfen zu können.

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