Die Ehenfelder feierten die Weihe ihrer Kirche St. Michael wieder ganz groß. Zum Auftakt stimmten sich am Freitagabend im Sportheim auf der Löschenhöhe die Freunde und Spieler der DJK Ehenfeld-Massenricht mit den Kirwapaaren auf dieses besondere Wochenende im Dorf ein.
Nach einer kurzen Nacht machten sich die Burschen in den nahen Stadtwald auf, um den Kirwabaum zu fällen. Das klappte in diesem Jahr sogar, ohne dass die Baumkrone zu Schaden kam. Von Tobias Birner mit Schnitzereien versehen und geschmückt von den Kirwamoidln stellten die Burschen das 27 Meter hohe Prachtstück unter Leitung von Franz Birner auf.
Der Festgottesdienst am Samstagabend bildete den kirchlichen Höhepunkt des Fests. In Anwesenheit der 28 Kirwapaare und vieler Gläubiger zelebrierte der neue Pfarrer Johann Hofmann die Messe in der Pfarrkirche St. Michael. Die musikalische Gestaltung übernahm der Jugendchor unter Leitung von Dorothea Meyer. Nach dem Einzug der Kirwapaare ging es im Festzelt am Gemeinschaftshaus rund. Die Band „Keine Ahnung“ sorgte schnell für gute Stimmung, und die vielen ehrenamtlichen Helfern hatten den ganzen Abend zu tun, um die Getränke- und Speisenwünsche ihrer Gäste zu erfüllen.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, an den sich ein Frühschoppen im Festzelt anschloss. Um die Mittagszeit holten die Burschen ihre Moidln ab. Fast pünktlich erreichten die Paare den Platz vor dem Gemeinschaftshaus zum Baumaustanzen. Sie bekamen viel Beifall für ihre Darbietungen, trugen sie doch auch einen Bändertanz und einen Watschenplattler vor. Zum Oberkirwapaar wurden Martina Hecht und Johannes Falk gekürt. Danach ließen sich viele Besucher bei herrlichem Wetter zu Kaffee und Kuchen im Festzelt oder unter freiem Himmel nieder. Abends spielten die fünf Musiker vom 's Vils-Blech auf. Martin Winkler verloste neben vielen anderen Preisen den Kirwabaum, den Corinna Falk gewann.
Viel Arbeit hatten die Ehenfelder Frauen um Christa Falk ab dem frühen Montagmorgen, um pünktlich mit dem Kochen des Mittagessens fertig zu werden. Gebackener Karpfen, Tafelspitz mit Meerrettichsoße und andere Schmankerl fanden reißenden Absatz. Nicht nur das Festzelt war voll, sondern auch die Bar und das Podium, auf dem sonst die Musiker aufspielten, waren mit Gästen belegt. Große Ausdauer zeigten die Kirwapaare. Bereits am Nachmittag herrschte an ihrem Tisch ausgelassene Stimmung. Abends beim Kirwafinale mit der Band Rundumadum mobilierten sie die letzten Kraftreserven.















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