Ehenfeld bei Hirschau
30.07.2019 - 11:33 Uhr

Goldene Hochzeit „beim Baiwl“ in Ehenfeld

Auf 50 gemeinsame Jahre können Christa und Hans Falk, beide geboren und aufgewachsen in Ehenfeld, zurückblicken. Zweiter Bürgermeister Josef Birner gratulierte den beiden im Namen der Stadt Hirschau zur goldenen Hochzeit.

Zweiter Bürgermeister Josef Birner (von links) gratuliert Christa und Hans Falk im Namen der Stadt Hirschau zur goldenen Hochzeit. Bild: fdl
Zweiter Bürgermeister Josef Birner (von links) gratuliert Christa und Hans Falk im Namen der Stadt Hirschau zur goldenen Hochzeit.

Für das Ehepaar war immer der Zusammenhalt wichtig. Sowohl in der Familie wie auch in der Dorfgemeinschaft. Lautet doch das Familienmotto „beim Baiwl“, so der Hausname der Familie Falk, „Das Wir steht über dem Ich“. Die beiden Kinder Johannes und Michaela wohnen mit ihren Familien im Elternhaus beziehungsweise in der unmittelbaren Umgebung und versuchen die von ihren Eltern erfahrene Hilfsbereitschaft und Unterstützung wiederum an ihre vier Kinder weiterzugeben. Die genießen die Kochkünste der Oma und die abenteuerlichen Erlebnisse mit dem Opa in der Hütte im Irlas.

Hans Falk war Vorsitzender der Landjugend, 31 Jahre lang Schriftführer und Kassier bei der örtlichen Jagdgenossenschaft und 15 Jahre stellvertretender Feuerwehrkommandant. Seine Frau Christa bekleidete 20 Jahre lang das Amt der Ortsbäuerin und ist immer noch mit Rat und Tat zur Stelle, wenn die Ehenfelder Frauen am Kirwamontag im Gemeinschaftshaus aufkochen.

Der Jubilar musste sich, wegen einer Erkrankung des Vaters bereits mit 16 Jahren um den elterlichen Hof kümmern. Er besuchte die Landwirtschaftsschule und war auch Ehenfelder Gemeindeschreiber. Als 1971 Ehenfeld in die Stadt Hirschau eingemeindet wurde, wurde Falk in der Stadtverwaltung angestellt und arbeitete dort bis zu seinem Ruhestand 2003 in der Stadtkasse. Den Bauernhof führten die beiden als Schweinemast- und Zuchtbetrieb im Nebenerwerb weiter. Die in landwirtschaftlicher Hauswirtschaft ausgebildete Jubilarin liebte die Arbeit mit den Tieren. Erst 2013 gaben die Jubilare die Tierhaltung auf. Langweilig wird es den beiden aber trotzdem nicht. Die Landwirtschaft betreibt heute Sohn Johannes, sie sind aber immer noch bei den Feld- und Waldarbeiten aktiv.

 
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