Begrüßt wurden die Gäste vom Kapitän (Ortsobmann Matthias Dotzler) und der Chefstewardess (Ortsbäuerin Brigitte Gnan) mit ihrer gesamten Crew. Daniel Kummer und Quirin Dolles machten deutlich, zu welchen Problemen es kommt, wenn der Ältere seine Schreibmaschine reparieren lassen will, der Jüngere aber nur Ahnung von Computern hat.
Die jungen Ehenfelder Burschen zeigten ihre Koordinationsfähigkeit bei synchronen, rythmischen Bewegungen. Der Sketch „Im Kino in der ersten Reihe“ führte ohne ein einziges Wort vor Augen, zu welchen lustigen Situationen es kommt, wenn zwischenmenschliche Probleme während der Vorstellung auftreten.
Höhepunkt des Abends waren wieder die beiden Dorfratschen, gespielt von Marina Basler und Gertraud Heumann. Da blieb kein Auge trocken, als sie vom Bauboom im Dorf mit gleich vier Kränen erzählten. Sein Fett weg bekam der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Franz Birner. Zuerst verlor er beim Wanderurlaub seine Geldbörse und musste dann noch einmal in den Urlaubsort fahren, um sie zu suchen. Jedoch ohne Erfolg, denn das Portemonnaie war schon mit der Post nach Ehenfeld unterwegs. Ferner war er an einer Karambolage bei der Radtour der Alten Herren am Vatertag beteiligt. Die Dorfratschen meinten, dass er wahrscheinlich mit der neuen Situation als Rentner noch nicht zurecht kommt.
Die zwei Weiber wussten auch, dass BBV-Ehrenortsobmann Franz Kustner unter die Portraitsammler gegangen ist. Weil er es immer noch eilig hat und oft zu schnell mit dem Auto unterwegs ist, bekommt er Fotos von sich, die die Polizei gemacht hat. Sie fragten sich auch, ob ein Zusammenhang besteht zwischen der Beitragserhöhung beim örtlichen Sportverein und der Tatsache, dass sich die DJK-Vorsitzenden neue Autos gekauft haben. Die Startprobleme einer Ehenfelder Gruppe mit dem Heißluftballon und auch den Bau einer Lagerhalle am Gemeinschaftshaus hatten die Dorfratschen natürlich genaustens beobachtet. Zum Schluss meinten sie, dass jetzt endlich auch mal die Brücke über den Ehenbach gebaut werden müsse. Dann gebe es nämlich wieder einen Grund zum Feiern, ein solcher werde in Ehenfeld ja gesucht.
Bereits nach Mitternacht war es, als die originellsten Masken prämiert wurden. Pharaonen, König Ludwig, leuchtende Weihnachtsbäume, flotte Bienen und bunte Vögel - die Jury hatte wirklich die Qual der Wahl. Da aber jeder einen kleinen Preis bekam, dürfte sich die Enttäuschung bei denen, die nicht ganz vorne dabei waren, in Grenzen gehalten haben. Da die Crew des Traumschiffs die vielen Gäste mit unterschiedlichsten Speisen und Getränken verwöhnte, hatten alle Besucher auch kulinarisch einen kurzweiligen Abend.














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