83-Jährige stirbt bei Wohnhausbrand in Eigelsberg

Zu einem verheerenden Brand kommt es am frühen Samstagmorgen in einem Einfamilienhaus im Oberviechtacher Ortsteil Eigelsberg. Die 83 Jahre alte Bewohnerin kann zwar aus dem Gebäude geborgen werden, verstirbt aber noch am Einsatzort.

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Gegen 4.35 Uhr ging am Samstag bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Amberg der Notruf ein: Ein Wohnhaus im Oberviechtacher Ortsteil Eigelsberg steht in Flammen. Nachbarn hatten den Brand bemerkt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser gegenüber Oberpfalz-Medien berichtet, machten sich zahlreiche Einsatzkräfte umgehend auf den Weg an den Brandort.

Laut Schlosser wurde beim Anruf bereits mitgeteilt, dass sich wohl noch eine Person in dem brennenden Haus befindet, weshalb die Einsatzkräfte sofort unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude vordrangen. Wie das Polizeipräsidium in Regensburg berichtet, handelte es sich dabei um die 83 Jahre alte Bewohnerin, die allein in dem Anwesen wohnte. Sie konnte laut Polizei durch die Feuerwehr geborgen werden, verstarb jedoch trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Einsatzort.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region

Nachdem sich die Flammen bereits in Richtung Dachstuhl ausgebreitet hatten, startete die Feuerwehr parallel dazu den Löschangriff von außen. Gegen 7 Uhr war das Feuer laut Schlosser gelöscht, es liefen nur noch Nachlöscharbeiten.

Das ältere Einfamilienhaus wurde durch den Brand komplett zerstört, der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 200 000 Euro. Die Brandursache ist bislang noch ungeklärt. Die weiteren Ermittlungen hierzu werden durch die Kriminalpolizei Amberg geführt.

Im Einsatz waren rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Eigelsberg, Neunburg vorm Wald, Dieterskirchen, Oberviechtach, Niedermurach, Teunz und Winklarn sowie Kreisbrandinspektor Richard Fleck, Kreisbrandmeister Peter Killermann, der künftige Kreisbrandrat Christian Demleitner, Feuerwehr-Sprecher Hans-Jürgen Schlosser sowie der Rettungsdienst. Ein Notfallseelsorger war ebenfalls an den Ort des schrecklichen Geschehens geeilt.

Feuerwehr-Sprecher Schlosser hob auch die große Einsatzbereitschaft der Helfer trotz der Corona-Pandemie hervor und dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser besonderen Zeit. Jede Hilfseinrichtung, so Schlosser weiter, müsse sich anpassen – und dennoch zeige jeder Einsatz, dass die Bevölkerung auf die Ehrenamtlichen zählen könne.

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