08.10.2019 - 15:59 Uhr
Einsricht bei IllschwangOberpfalz

Nach Großbrand in Einsricht: Drei Rinder immer noch im Wald unterwegs

Drei leicht verletzte Familienangehörige und drei verendete Tiere sowie eine zerstörte Scheune mit Stallung bilanzieren die Einsatzkräfte beim Brand in Einsricht bei Illschwang. Jetzt liegen weitere Erkenntnisse und genauere Zahlen vor.

Großbrand in Einsricht: Ein Bauernhof stand am Montag lichterloh in Flammen. Auch einen Tag danach sind noch drei Jungbullen abgängig.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Wie aus dem sprichwörtlich heiteren Himmel, traf am Montagnachmittag eine Landwirtsfamilie in Einsricht, Gemeinde Illschwang, ein harter Schicksalsschlag in Form eines Großbrandes. Dem beherzten Eingreifen von insgesamt fast 150 Einsatzkräften war es zu verdanken, dass die Feuergefahr vom unmittelbar angrenzenden Wohnhaus abgewendet wurde. Von den Familienangehörigen gelten drei mit einer Rauchgasvergiftung als leicht verletzt.

Einsricht bei Illschwang

Eine Nachfrage bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg ergab, dass aufgrund einer Neubewertung der Ereignisse insgesamt drei Tiere beim Scheunenbrand verendeten. 25 Tiere, darunter Rinder und Pferde, konnten rechtzeitig ins Freie gebracht werden. Drei Jungbullen waren bis Dienstagnachmittag noch im angrenzenden Wald.

Wie stellvertretender PI-Leiter Polizeihauptkommissar Peter Krämer weiter angab, dürfte das Feuer nach ersten Untersuchungen in der Scheune im Werkstattbereich ausgebrochen sein, wo verschiedene mit Strom oder Kraftstoff betriebene Maschinen untergebracht waren. Die Schadenssumme bezifferte der Ordnungshüter auf etwa 500 000 Euro.

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