(pop) Zu diesem gelungenen Fest haben sicher die sieben Paare und die vielen Helfer hinter den Kulissen beigetragen. Auftakt ist auch in Emhof das Baumaufstellen. Altmeister Rudi Werner gab das Kommando. Mit viel Hau-Ruck ging es an die Arbeit. Unter den kritischen Augen der Zuschauer war Muskelschmalz gefragt. Um eventuellen Schwächeanfällen vorzubeugen, wurden die Burschen und Männer jeden Alters von den Kirwamoidln mit Flüssigem versorgt. Nach rund eineinhalb schweißtreibenden Stunden war es geschafft: der stattliche Kirwabaum mit den weiß-blau geschmückten Kränzen war weit hin sichtbar im Vilstal. Wenn in einem Dorf wie Emhof die Kirchweih gefeiert wird, dann ist es nicht die Angelegenheit einiger weniger Leute, sondern eine Aufgabe für die ganze Dorfgemeinschaft. Diesen Gemeinschaftsgeist lobte bereits im Vorfeld Martin Bauer, 3. Bürgermeister und alteingesessener Emhofer.
Mit dem Austanzen setzte man einen Höhepunkt. Dass die jungen Leute in Emhof tanzen können, das hat sich weit und breit herumgesprochen. Eine knappe dreiviertel Stunde tanzten die Paare und alles klappte wie am Schnürchen zur Musik von Hans Bauer. Mit viel Herzblut waren die jungen Burschen und Mädels bei der Sache. Dafür gab es verdienten und langanhaltenden Applaus. Mit dem Kirwabärtreiben am heutigen Montag geht dann auch die letzte Kirchweih in der Gemeinde Schmidmühlen zu Ende.
















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