Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 18 Uhr auf der Staatsstraße 2040 zwischen Engelsdorf und Paulsdorf. Die Rettungskräfte waren zu einem Auto mit eingeklemmter Person gerufen worden. Ein 54-Jähriger war mit seinem Wagen ganz in der Nähe des Wasserwerks der Amberger Stadtwerke bei schneeglatter Straße von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug fuhr über eine Böschung hinab und landete auf der Seite liegend in der angrenzenden Wiese. Polizei, Rotes Kreuz und die Feuerwehren aus Freudenberg-Wutschdorf, Hiltersdorf und Kümmersbruck rückten aus. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Kurze Zeit später gab es Alarm im westlichen Landkreis Amberg-Sulzbach. Wie die Polizei in Sulzbach-Rosenberg mitteilte, kam auf der Straße zwischen Sunzendorf und Högen ein 46-Jähriger mit seinem Tanklastzug ins Schleudern. Kurz vor der Abzweigung nach Kutschendorf hatte er aufgrund der schneebedeckten, glatten Fahrbahn "und einer nicht an die Fahrbahnverhältnisse angepassten Geschwindigkeit" die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Nachdem er etwa 50 Meter über eine Wiese fuhr, kam der Lastwagen schließlich in einem Graben zum Stehen. "Glücklicherweise kippte das noch mit etwa 1000 Liter Heizöl befüllte Fahrzeug nicht um", berichtet die Sulzbach-Rosenberger Polizei. Der Fahrer blieb unverletzt. Trotzdem entstand an dem Fahrzeug im Frontbereich ein Schaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Die Bergung zog sich bis 22 Uhr hin. Hervorragende Dienste leisteten laut Polizei die Feuerwehren aus Illschwang, Fürnried und Weigendorf, die mit 30 Kräften und fünf Fahrzeugen vor Ort waren. Der Fahrer des Gefahrgutfahrzeugs hätte aufgrund der schneebedeckten Fahrbahnen unverzüglich den nächsten Parkplatz aufsuchen und seine Fahrt unterbrechen oder beenden müssen, teilt die Polizei mit. Den 46-Jährigen erwartet eine Bußgeldanzeige.
Zwei Unfälle gab es am Montagabend auch im Bereich Vilseck. Der erste davon ereignete sich um 18.45 Uhr auf der Schlichter Straße auf Höhe des Netto-Parkplatzes in Richtung Schlicht. Ein 45-Jähriger aus Vilseck war laut Polizeiangaben mit seinem Auto zu schnell unterwegs und geriet auf der glatten Fahrbahn mit seinem Pkw zunächst rechts auf den Bordstein. Danach rutschte er mit seinem Wagen auf die linke Seite und dort auf eine Grünfläche. Dabei wurde ein Gartenzaun beschädigt. Der Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Schätzungen der Polizeiinspektion Auerbach auf etwa 8200 Euro. Nur eine Stunde später krachte es erneut: Zwischen Sorghof und Schlicht war ein 32-jähriger Weidener ebenfalls zu schnell unterwegs. Er kam mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab. Dabei stieß der Wagen gegen eine Leitplanke und zerbrach diese. Der Mann blieb unverletzt. Sein Auto musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich in diesem Fall auf etwa 10.500 Euro.
Ein weiterer Unfall ereignete sich bei Ebermannsdorf. Auf der B 85 schlitterte am Montagabend eine 57-Jährige, die von der Staatsstraße 2151 über Freihöls kommend an der Bundesstraße nach rechts Richtung Amberg abgebogen war, bereits nach einigen Metern in den Straßengraben. Dabei überfuhr sie noch ein Verkehrszeichen. Der Gesamtschaden dürfte laut Schätzungen der Amberger Polizei etwa 1000 Euro betragen.
Sommerreifen und nicht angepasste Geschwindigkeit – das ist bei einem Wintereinbruch wie am Montag keine gute Kombination. Am Abend war ein BMW-Fahrer (41) auf der Kreisstraße AM 30 unterwegs, die wegen eines Unfalls bei Raigering gesperrt war. Als der Mann die Situation erkannte, endete sein Ausweichmanöver auf dem Fahrbahnteiler. Durch die Karambolage, die beide Airbags auslöste und zugleich die Vorderachse des Autos zerstörte, entstand ein Schaden von rund 2500 Euro. Der Mann kam mit leichten Verletzungen ins Klinikum St. Marien. Kurz zuvor hatte auf der AM 30 eine 57 Jahre alte Frau die Kontrolle über ihren Kleinwagen verloren. Der Wagen kam auf Höhe der Fagerastraße rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw kippte aufs Dach und kam in dieser Position in einem Wassergraben zum Liegen. Die Fahrerin blieb unverletzt.















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