Ein Clown verpasste mit einem Pinsel jedem eine rote Nase: Faschingsgottesdienst war angesagt, und viele Kinder waren maskiert gekommen. Pater Hermann Sturm, dem genau wie Pater Alfred Lindner die Nase rot bemalt wurde, betonte, dass die Kirche im Moment recht normal aussehe. Daraufhin zog der Clown mit einem Bollerwagen zwei Kinder mit Luftballons um den Altar. Mit Luftschlangen, Ballons, Girlanden und auch Masken schmückten die Kinder anschließend den Altar. Nach dem von Inge Rogenhofer auf der Gitarre begleiteten Lied „Froh zu sein“ betete Pfarrer Sturm: „Wir können lustig und ausgelassen sein und wollen unsere Freude mit anderen Menschen teilen.“
In einem kleinen Spiel führte der Clown die Geschichte vom Bruder Lustig auf, einem alten Clown, der am Kloster anklopfte, um auf seine alten Tage ein Mönch zu werden, und der mit seinen Tänzen als Bruder Lustig Gott mit Leib und Seele ehrte. „Das wollen wir jetzt“, forderte Pfarrer Sturm die maskierten Kinder zu Tanz und Gesang im Altarraum auf. „Wir singen alle Halleluja, wir tanzen, wir klatschen, wir stampfen, wir pfeifen alle“, sangen die Kinder dazu. Nach den von den Kindern vorgetragenen Fürbitten wie „Guter Gott, hilf uns, unsere Freude mit anderen Menschen zu teilen“ erteilte Pfarrer Sturm Kindern und Eltern den Segen. Zum Schluss bekam jedes Kind noch einen bunten Luftballon mit auf den Heimweg.
















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