Bezirkskaminkehrermeister Peter Wilhelm verabschiedete sich nach 27 Jahren von der Gemeinde, weil er den Kehrbezirk wechselt. Seine Abschiedstournee wollte er nutzen, um noch einmal stellvertretend für den Verein „Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern“ eine Spende zu übergeben. Für Petra Waldhauser kam diese gleichzeitig unerwartet und trotzdem zur rechten Zeit. Denn im Corona-Jahr 2020 gab es weniger Spenden, weil kaum Benefizveranstaltungen stattgefunden haben. Trotzdem betreue der Verein aktuell 17 Familien und insgesamt 88 Kinder, die zum Teil dringend Unterstützung brauchen. Sei es durch zusätzliche Therapien, die Übernahme von Fahrtkosten zu Untersuchungen oder durch erholsame Familienausflüge. Gerade kurz vor Weihnachten sei diese Spende besonders hilfreich, denn ein jedes krebskranke Kind und dessen Geschwister bekäme auch immer ein Weihnachtspäckchen, hieß es. Das alles koste natürlich Geld, wobei Waldhauser betonte, dass Spendengelder eins zu eins bei den Betroffenen ankämen. Für die Kaminkehrer selbst war es in diesem Jahr auch schwieriger, Geld zu sammeln. Auch für sie sind wichtige Benefizveranstaltungen wie die Glückstour ausgefallen. Trotzdem sei es ihnen ein Anliegen gewesen, gerade in diesem schwierigen Jahr zu helfen, so Wilhelm. Er wählte den Ort für die Spendenübergabe selbst. Denn in Ensdorf sei die Arbeit immer angenehm gewesen, weil die Bewohner äußerst offen und freundlich seien und die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern in den vergangenen 27 Jahren immer reibungslos funktionierte. Das bestätigte auch Bürgermeister Hans Ram, SPD. Er bedankte sich dafür, dass Wilhelm immer gesprächsbereit war und Anliegen ernst nahm. Gleichzeitig nutze er die Gelegenheit und stellte den neuen Kaminkehrer für die Gemeinde vor: Benedikt Wilhelm. Der Sohn von Peter Wilhelm hat bei der Ausschreibung des Kehrbezirks Schwandorf 4 den Zuschlag erhalten. Peter Wilhelm selbst betreut ab sofort den Kehrbezirk Schwandorf 3.
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