Wie Rektorin Helga Gradl beim Konzert einleitend betonte, arbeite Fachoberlehrerin Agnes Kramer seit mehreren Jahren im Musikunterricht mit den Musikern aus der Region, Georg Roidl und Florian Beer, zusammen. Von Letzterem stamme die Idee: „Der obere Pausenhof mit dem grünen Klassenzimmer wäre ein tolles Ambiente für ein Konzert." Agnes Kramer habe die Vorarbeiten übernommen, bewegend aber seien die Tage vor dem Termine gewesen, so die Rektorin. Sie bekannte: „Ich wusste bis dahin noch gar nicht, wie viele Online-Wetterbericht es gibt." Nach der Generalprobe im Freien und einem Blick gen Himmel sei nun die Verlegung in die Turnhalle die bessere Alternative gewesen. Sie forderte auf: „Freuen wir uns auf das Konzert, dessen Leitung Agnes Kramer hat, die auch durch das Programm führt."
Schon vor der Begrüßung durch die Rektorin hatten Schüler der Bandklasse und Trommlerinnen der Gruppe Cababana mit der Samba Batucada die Zuhörer nach Brasilien entführt. Nun aber klingle der Wecker obwohl es im Bett so kuschlig sei, unterstrichen die Übler-Buam mit dem Schlechte-Laune-Song vom „Morgenmuffel“. Da setzte mit „Wake up“ von Tilmann Dehnhard, einem Solo auf der Piccoloflöte, Lisa-Marie Holzschuh noch eins drauf. Schnell wollte nun Sechstklässler Michael Drexler in der Schule sein, als er auf der Steirischen mit „Auf der Autobahn“ von Slavsko Avsenik losdüste. Mit „Entrada“ aus Misa campesina von Carlos Mejia Godoy gab die Gruppe Cababana, begleitetet von Florian Beer am Marimbaphon, einen Willkommensgruß ab.
Pianistin Angie Oeckl grüßte Mütter und Omas mit der „Ballade pour Adaline“ von Paul de Senneville, begeisterte mit der Improvisation „Rock Me Mama Blues“, begleitet von Florian Beer am Schlagzeug und Georg Roidl am Bass. Was unter Minimalmusik zu verstehen ist, zeigte Beer am Marimbaphon mit „Rhythm Song“ von Paul Smadbeck auf und begleitete anschließend Cababana, die mit „Canto de Meditacion“ aus Misa campesina von Carlos Mejia Godoy in die Urwälder Nicaraguas entführte.
Sphärische Klänge waren bei „Hypnosis“ von Ian Clarke durch Querflöte und Piano von Lisa-Marie Holzschuh und Angie Oeckl zu hören, mit „Baba Yetu (Vaterunser) von Christopher Tin begeisterte Cababana, unterstützt von der Profiband Oeckl, Beer, Roidl und Holzschuh. Nach Österreich entführte mit der „Tiroler-Buam-Polka“ Michael Drexler auf der Steirischen, mit dem „Trompetenecho“ von Slavsko Avensik traten die Übler-Buam noch einmal vors Publikum. Mit „Afrika“ von der Rockband Toto begeisterten Cababana und die Profiband wie auch mit Schülern der 5. und 6. Klasse mit „Bella Ciao“. Die Künstler kamen um eine Zugabe nicht herum. Der Dank von Rektorin Helga Gradl galt allen Helfern und den Musikern. Für alle Mütter gab es zum Abschluss Blumen aus dem Schulgarten.



















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