07.12.2018 - 15:44 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Ja zu Spielplatzverlegung

Im Gemeinderat Ensdorf beschließt das Gremium wichtige Themen für das kommende Jahr. Während manche in Wolfsbach aufatmen, werden sich andere hingegen ärgern.

Der Spielplatz wird an den nördlichen Rand des Baugebiets Strohberg Nord verlagert.
von Autor TRAProfil

Martina und Stephan Dietrich vom Planungsbüro Stadt und Raum schlugen vor, dass auf den 650 bis 950 Quadratmeter großen Parzellen des Baugebiets Strohberg-Nord alle Bautypen, also auch Häuser mit Flachdach, möglich sein sollen. Nach entsprechenden Berechnungen kann auch eine große Menge Regenwasser ohne Schäden für die Grundstücke abgeleitet werden. Die vieldiskutierte Verlagerung des Spielplatzes an den Rand des Baugebietes bringe nach Abwägung aller Tatsachen keine Verschlechterung, sagte Martina Dietrich. Im Gegenteil: Das dafür vorgesehene Areal sei sogar noch größer. Die bestehenden Geräte sollen mit Hilfe der Eltern wieder aufgebaut werden. Wie die Änderung des Bebauungsplans, wurde auch die Berichtigung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes einstimmig beschlossen. Damit wurde dem Baugrund eine Hürde genommen.

Für den Neubau der Kinderkrippe in Ensdorf bekam die Schreinerei Hubert Fischer den Auftrag für die Innentüren. Diese werden 26 857 Euro kosten. Für Straßen, Wege und Plätze (Bushaltestelle) erhielt die Firma Herbert Zapf aus Ensdorf den Zuschlag. Die Kosten dafür belaufen sich auf 42 288 Euro. Die Ensdorfer Räte stimmten der Bestellung eines gemeinsamen Datenschutzbeauftragten für die kreisangehörigen Gemeinden zu. Die Kosten für die Gemeinde Ensdorf belaufen sich auf etwa einen Euro pro Einwohner, also gut 2000 Euro.

Für den geplanten Jugendzeltlagerplatz des Klosters Ensdorf signalisierte das Landratsamt Amberg-Sulzbach, dass das Bauvorhaben genehmigungsfähig sei, wenn die Erschließung (Zufahrt, Wasser, Abwasser) gesichert sei. Dafür sei es ausreichend, wenn gewährleistet ist, dass Rettungsfahrzeuge auf dem öffentlichen Feld- und Waldweg (Weinbergweg) jederzeit anfahren können. Der Übernahme der erhöhten Straßenbaulast bis zur Zufahrt des Zeltlagerplatzes stimmte das Gremium bei einer Gegenstimme zu, ebenso dem Abschluss von Sondervereinbarungen für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung.

Eine Anfrage betraf die Anschaffungen des Bauhofes, wofür 100 000 Euro eingeplant sind. Bereits ausgegeben sind 6500 Euro für einen Mäher und 28 900 Euro für den Unimog-Anhänger. Der Rest soll für ein Ersatzfahrzeug für den Iseki-Traktor nach dem Winterdiensteinsatz hergenommen werden.

Schlechte Nachrichten hatte Bürgermeister Markus Dollacker für die Anwohner der Von-Holler-Straße in Wolfsbach. Da die Müllabfuhr nicht mehr wenden kann und ein Wendehammer aufgrund von Bodendenkmälern nicht möglich sei, müssen die Grundstückseigentümer ihre Mülltonnen zur Einmündung der Osterbergstraße bringen.

Die Gemeinde übernimmt die Baulast des Feld- und Waldweges zum geplanten Jugendzeltplatz.
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