SPD-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Hans Ram hatte sie in den Ensdorfer Ortskern gebeten, um mit ihr die derzeitige Situation zu erörtern. "Wir brauchen hier dringend eine Städtebauförderung oder Dorferneuerung", betonte Hans Ram. Gemeinderat Werner Scharl berichtete der Abgeordneten vom geplanten Baugebiet Richtung Uschlberg und den damit verbundenen Investitionen für die Gemeinde. "Man kann das eine tun ohne, das andere zu lassen", meinte dazu Marianne Schieder. Innerort-Entwicklung und Ausweisung eines Baugebiets müssten sich nicht ausschließen. Sie empfahl allerdings, zügig aktiv zu werden, um die derzeit sehr guten Fördermöglichkeiten zu nutzen.
Ihre Erfahrung: In Zusammenarbeit mit der Regierung der Oberpfalz lasse sich manches verwirklichen. Die Verantwortlichen in Berlin und München hätten erkannt, dass die Menschen nur im Ortskern wohnen bleiben, wenn dieser attraktiv ist. Dazu zählt laut Schieder auch, Geschäftsideen zu unterstützen. Im Gespräch mit Anwohnern ging es auch um die Fassadengestaltung. Eine Anwohnerin forderte die Gemeinde auf, die Straßenführung endlich so zu ändern, dass Regen und Schneematsch von den Häusern weglaufen - "sonst ist die Erneuerung der Hauswände zur Hauptstraße hin sinnlos".













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