Im Namen der Gemeinde Ensdorf gratulierte Bürgermeister Markus Dollacker mit einem Präsent und wünschte dem Jubilar Gottes Segen. Am 3. Januar 1924 in Ensdorf geboren wuchs Peter Hammer mit fünf Geschwistern auf und besuchte in Ensdorf die Schule. Im Alter von 18 Jahren wurde der Jubilar, dessen Bruder bereits am 15. September 1939 in Polen gefallen war, "zum Barras eingezogen".
Zunächst im Kaukasus eingesetzt, geriet Peter Hammer am 13. Mai 1944 auf der Insel Krim im Schwarzen Meer in russische Gefangenschaft. Im Lager Krasny Lutsch im Donezbecken musste er bis zu seiner Entlassung im August 1948 im Kohleschacht unter Tage arbeiten. Aus der Gefangenschaft heimgekehrt, arbeitete der Jubilar daheim dann im Leidersdorfer Sägewerk, später zehn Jahre bei der Firma Pongratz in Wolfsbach und bis zu seinem Ruhestand 15 Jahre als Arbeiter bei der Gemeinde Ensdorf. Im Jahre 1950 heiratete er seine Ehefrau Maria, eine geborene Winkler. Sie schenkte ihm die Töchter Irmgard und Anna-Maria sowie Sohn Josef. Inzwischen kann sich der Jubilar, dessen Ehefrau 2012 verstarb, auch über sieben Enkel und vier Urenkel freuen. Schon immer engagierte sich Peter Hammer im gesellschaftlichen Leben und bei den Ensdorfer Vereinen. So war er 22 Jahre Mitglied des Gemeinderats, seit 1952 Jagdpächter beziehungsweise Mitpächter der Ensdorfer Jagd. Über viele Jahre rühriger Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Heimaterde ist er nun dessen Ehrenvorsitzender.
So feierte Hammer seinen Geburtstag mit Abordnungen dieser Vereine und vieler weiterer, bei denen er Mitglied ist, wie Heimat-, Siedler- und Wanderverein, Krieger- und Reservistenkameradschaft, CSU, DJK, Freiwillige Feuerwehr, Männergesangverein und Jagdgenossen.













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