Ensdorf
05.05.2019 - 16:44 Uhr

Wandern hat viele Freunde

Für die Ensdorfer Wanderfreunde war es ein Muss, die Ausstellung "Wanderland" im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu besuchen.

Die Wanderfreunde Ensdorf im Foyer des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Bild: sön
Die Wanderfreunde Ensdorf im Foyer des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

Die Ausstellung ist eine Reise durch die Geschichte des Wanderns in einer 900-Quadratmeter-Indoor-Wanderlandschaft, die bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Die Erkenntnis: Wandern ist beliebt wie nie zuvor.

Nahezu 40 Millionen Menschen genießen hierzulande Natur, Bewegung und Erholung an der frischen Luft. Daraus leitet die Ausstellung folgende Fragen ab: Woher kommt diese Begeisterung? Wie veränderte sich das Wandern seit den Anfängen? Wie setzten sich Künstler damit auseinander? In der Nachkriegszeit, den 1950er Jahren, blickte das Deutsche Jugendherbergswerk Westfalen-Lippe zunehmend kritisch auf die steigende Zahl der Radwanderer. Es erstellte ein "abschreckendes Plakat" mit dem Text: "Gehst Du auf die Wanderfahrt, prüfe gut auf welche Art! Warum auf dem Rad sich quälen, stumpf nur Kilometer zählen? Willst Du auf den Autostraßen Dich als Tramp bestauben lassen?! Oder gar in Schüttelkutschen rapplig durch die Gegend rutschen? Höre zu: lass alles andre! Durch Natur und Heimat wandre! Und am Abend ruhst Du aus, froh im Jugendherbergshaus."

Nach dem Museumsbesuch erkundeten die Ensdorfer die Nürnberger Altstadt, bevor es mit Bahn und Bus wieder nach Hause ging.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.