25.10.2020 - 14:20 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Ja zum weiteren Glasfaserausbau in Gemeinde Ensdorf

Ob es um das neue Förderverfahren des Glasfaserausbaus oder um einen Zuschussantrag der DJK Ensdorf geht: Einig ist sich der Gemeinderat zu diesen Themen nicht.

Bürgermeister Hans Ram gratuliert seiner Stellvertreterin Sabine Müller zu ihrer Ernennung als Standesbeamtin.
von Autor TRAProfil

Reiner Grasberger vom Regensburger Ingenieur-Büro IK-T (Innovative Kommunikationstechnologien) stellte dem Gemeinderat Ensdorf das Bayerische Gigabit-Förderverfahren für den weiteren Glasfaserausbau in der Gemeinde vor. Ausgehend von den bereits abgeschlossenen und derzeit laufenden Verfahren zeigte er die möglichen Fördermittel und die Objekte des neuen Verfahrens auf. Abschließend erläuterte er die Vorgehensweise anhand der einzelnen Schritte.

Dritter Bürgermeister Roland Müller hielt die derzeitige Breitbandversorgung im Gemeindebereich für ausreichend. Im neuen Förderverfahren, das Glasfaser-Hausanschlüsse beinhaltet und keine Kostenbeteiligung der Nutzer erlaubt, sah er immense Kosten auf die Gemeinde zukommen. Bei einer Gegenstimme vergab der Gemeinderat den Auftrag für die Unterstützungsleistungen an das Ingenieur-Büro IK-T. Es betreut das Förderverfahren zur Glasfaseranbindung des Rathauses sowie der Mittelschule Ensdorf und übernimmt die Erkundung für den weiteren Glasfaserausbau in der Gemeinde. Die Honorarkosten von 6900 Euro sind durch nicht verbrauchte Gelder für die Erstellung des Masterplans für den Breitbandausbau gedeckt.

Vorgestellt hat sich der Breitbandobmann der Gemeinde, Mario Fischer. Der Wirtschaftsinformatiker und Leiter des Rechenzentrums der Firma Grammer sprach sich für einen weiteren Glasfaserausbau aus. Ziel müsse es sein, "Glasfaser ins Haus zu bringen".

"Am Bahndamm" gefällt besser als "Zur Sommerleite"

Auf der Suche nach einem Namen für die neu gebaute Straße im Baugebiet Strohberg-Nord in Wolfsbach fand Bürgermeister Hans Ram mit seinem Vorschlag "Am Bahndamm" mehr Zuspruch als Dominik Ernsts Idee "Zur Sommerleite". Wie der Bürgermeister mitteilte wurde der erste Bauplan im Freistellungsverfahren eingereicht.

Sportheim-Umbau wird teurer

Mit 8:5 Stimmen vertagt und in den Bauausschuss verlagert wurde ein Antrag der DJK Ensdorf, den Baukostenzuschuss der Gemeinde für den Umbau des Sportheims um 36 000 Euro aufzustocken. Höhere Kosten und ein Rechenfehler in der Gesamtfinanzierung hätten diese Lücke entstehen lassen, hieß es in der Begründung. Roland Müller wollte erklärt haben, wofür die 120 000 Euro, die bisher von der Gemeinde ausbezahlt wurden, aufgewendet wurden und was mit dem restlichen Geld passieren soll. Hans Eichenseer lobte das Engagement des DJK-Vorstands und das bisher Geschaffene. Er plädierte dafür, den Zuschuss zu bewilligen. Dominik Ernst, Klaus Hernes und Markus Dollacker sprachen sich dafür aus, den Zuschussantrag zunächst im Bauausschuss zu behandeln. Dem schloss sich die Mehrheit an.

Jugendfördermittel und Feuerwehr-Kommandanten

Für die Jugendförderung in den Vereinen gibt die Gemeinde jährlich 20 Euro pro Mitglied als Zuschuss, so dass sich die Pfadfinder über 700 Euro, die DJK über 3560 Euro und der Schützenverein über 320 Euro freuen dürfen. Martin Reiser als Kommandant der Feuerwehr Ensdorf und Jakob Patzelt als sein Stellvertreter bestätigte der Gemeinderat in ihren Ämtern.

Lob für Kläranlage Vilshofen

Felix Roggenhofer berichtete über eine Sitzung des Abwasserzweckverbandes Unteres Vilstal. Dort habe die Kläranlage in Vilshofen einen guten Zustand attestiert bekommen. Probleme dürfte es in den nächsten Jahren mit der Klärschlammausbringung geben.

Zwei Gründe zum Feiern

Mit einem Blumenstrauß beglückwünschte Zweite Bürgermeisterin Sabine Müller ihren Ratskollegen Dominik Ernst zu seiner Hochzeit. Auch Müller selbst hatte etwas zu feiern: Bürgermeister Ram überreichte ihr die offizielle Ernennungsurkunde als Standesbeamtin.

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