Ensdorf
15.11.2018 - 17:09 Uhr

Wirtschaftsjunioren nehmen Angst

Bewerbungstraining für Neuntklässler: Zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt führen Schüler in Ensdorf fiktive Gespräche mit einigen Wirtschaftsjunioren.

Jordan (links) im Gespräch mit Markus Staufer (Staufer-Bau). Bild: sön
Jordan (links) im Gespräch mit Markus Staufer (Staufer-Bau).

Nervosität war im Klassenzimmer der Neuntklässler zu spüren. Der Grund: Die anstehenden Vorstellungsgespräche mit den Wirtschaftsjunioren Amberg-Sulzbach. Bewerbungstraining bekamen die Schüler zwar bereits in der achten Klasse - sowohl im Unterricht als auch beim Arbeitsmarktseminar in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen. Aber mit den Wirtschaftsjunioren war es doch etwas ganz anderes, führen diese doch in ihrer täglichen Arbeit reale Vorstellungsgespräche.

Die Bewerbungsmappen wurden bereits im Vorfeld abgegeben und einer genauen Prüfung unterzogen. Voller Spannung suchten die Schüler die jeweiligen Räume auf, in denen die Wirtschaftsjunioren Bernhard Reif (IHK, Wirtschaftsjunioren-Geschäftsführer), Markus Staufer (Staufer-Bau) und Wolfgang Widmann (Wolfgang Widmann Systementwicklung, Wirtschaftsjunioren-Vorstandssprecher) warteten. Erleichterung war den Jugendlichen nach dem Gespräch anzumerken. Die einhellige Meinung der Neuntklässler war, dass sich die Aufregung recht schnell gelegt habe. Sie hätten wertvolle Tipps bezüglich ihrer Bewerbungsmappen und des persönlichen Auftretens bekommen, die sie unbedingt beherzigen wollen. Vielen Jugendlichen wurde bei diesem Training die Angst vor einem Vorstellungsgespräch genommen. "Wenn man sich gut darauf vorbereitet hat, kann man guten Gewissens reingehen. Das Gespräch ist sehr gut verlaufen und am Ende der Besprechung hat er eigentlich nur Positives gesagt. Wenn man es gut macht, vergeht die Zeit auch sehr schnell", erzählte eine Schülerin. Die Neuntklässler erkannten, wie wertvoll eine gute Vorbereitung ist - angefangen bei der Bewerbungsmappe bis hin zur angemessenen Kleidung und nicht zu vergessen eine intensive Recherche über den Betrieb und Überlegungen zu möglichen Fragen im Vorfeld des Gesprächs.

Ebenso positiv verlief die anschließende Nachbesprechung der Wirtschaftsjunioren mit Klassenleiterin Helga Gradl. Sie tauschten hierbei Informationen von Wirtschaft und Schule aus. Beide Seiten halten das Bewerbungstraining für eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht und wollen es beibehalten. Erfreut war Rektorin Gradl darüber, dass die Wirtschaftsjunioren sehr zufrieden waren mit den Bewerbungsmappen und dem Auftreten der Schüler.

Bastian (links) im Gespräch mit Bernhard Reif (IHK, Wirtschaftsjunioren-Geschäftsführer). Bild: sön
Bastian (links) im Gespräch mit Bernhard Reif (IHK, Wirtschaftsjunioren-Geschäftsführer).
 
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