06.03.2020 - 11:00 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Zwei Baugebiete in Augenschein genommen

Ensdorfer CSU-Gemeinderatskandidaten sind mit Bürgermeister Markus Dollacker unterwegs. Statt Plakaten zur Wahl gibt es Spende.

Neues Baugebiet Asamhöhe in Ensdorf mit Bürgermeister Markus Dollacker (Dritter von links) und den CSU-Gemeinderatskandidaten.
von Autor LMAProfil

Die CSU hatte zu einem Feierabendseidl mit Gesprächen und Diskussion eingeladen. Vorher besichtigten die CSU-Gemeinderatskandidaten mit Bürgermeister Markus Dollacker das neue Salzsilo der Gemeinde sowie das neue Baugebiet Strohberg-Nord in Wolfsbach. Die gemeindliche Netto-Baufläche dort umfasst rund 7000 Quadratmeter für zehn Parzellen in einer Größe zwischen 450 und 900 Quadratmetern. Voll erschlossen kostet der Quadratmeter 194 Euro.

"Sie können mit Einfamilienhäusern bebaut werden. Die Vorschriften sind minimal, so dass die Baumöglichkeiten variabel und ökologisch sind. Die Lage des über die Burgstallstraße und eine noch zu benennende Siedlungsstraße erschlossene Baugebiet ist sehr günstig für PV-Anlagen. Nahezu alle Bauformen sind möglich, auch Flachdächer", betonte Bürgermeister Markus Dollacker.

Der bestehende und sehr gut frequentierte Kinderspielplatz wurde bereits verlegt an den Rand des Baugebietes und um rund ein Viertel vergrößert. 5300 Quadratmeter sind noch frei - etwa für einen Bolzplatz und/oder eine Streuobstwiese. Die Erschließung hat bereits mit dem Unterbau für die Siedlungsstraße begonnen. Bis Ende August wird sie beendet sein. Die CSU-Kandidaten überzeugten sich von der schönen Lage des Baugebietes mit viel Morgensonne und Blick über die Vilsauen und zum Teil auf das Dorf und die Siedlung Am Hammerberg sowie von der variantenreiche Erschließung.

"Strohberg-Nord wird wohl das letzte erschließbare Baugebiet in Wolfsbach sein", erläuterte Dollacker, "weil wir dort sonst nur noch Landschaftsschutzgebiet haben und wir die tolle Naturlandschaft erhalten wollen."

In Ensdorf ist das Baugebiet Asamhöhe gegenüber der Mittelschule geplant. Angedacht ist, dieses Gebiet, beginnend in der Schulstraße, in fünf Stufen zu erschließen. Mit den Vorplanungen wurde begonnen. Nötig ist eine naturschutzrechtliche Abklärung. Die generelle Infrastrukturplanung mit Wasser und Kanal stellt besondere Anforderung an die Planer. Bauabschnitt I umfasst rund 9500 Quadratmeter für 13 bis 16 Parzellen. Weitere 40 sind bei einer Erweiterung vorgesehen.

Wie vor sechs Jahren verzichtet die CSU auf Plakate zur Kommunalwahl. "Wir werden das gesparte Geld an unsere Tageseinrichtung mit integriertem Kindergarten und Krippe spenden", so die Kandidaten.

Neues Salzsilo in Wolfsbach mit Bürgermeister Markus Dollacker Zweiter von links) und den CSU-Gemeinderatskandidaten.
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